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Eisenmann muss gehen: In Würzburg rücken die Spieler in den Fokus

kicker

Seit zur Saison 2012/13 die Ligenstruktur in Deutschland verändert und in diesem Zusammenhang die Bayernliga Nord eingeführt wurde, ist der FV 04 Würzburg ein Teil jener Liga. Aktuell droht den Unterfranken allerdings der Sturz in die sechste Spielklasse, da die ersten 14 Partien dieser Saison den Ertrag von nur 7 Punkten abwarfen.

Wie Montagnachmittag beschlossen und in den späten Abendstunden des Dienstags verkündet, zog das Schlusslicht die vielbeschworene Reißleine und trennte sich von Trainer Andreas Eisenmann. Der 28-Jährige rückte im Sommer nach dem kurzfristigen Abgang von Philipp Eckart zur U 19 des FC Augsburg vom Co- zum Cheftrainer auf. Würzburgs Sportvorstand Marco Scheder bereut trotz Fehlstart diese Personalwahl nicht: "Die Entscheidung, Andi Eisenmann als Trainer zu verpflichten, würde ich zu 100 Prozent wieder genauso treffen. Sein Engagement, seine Akribie und seine fachliche Qualität waren jederzeit absolut vorbildlich."

Scheder sieht an anderen Stellen Probleme: "Leider haben der späte Trainerabgang von Philipp Eckart, zahlreiche Verletzungen sowie einige Unstimmigkeiten innerhalb der Mannschaft die sportliche Entwicklung erschwert." Trotzdem kostete das Eisenmann den Job. "Am Ende trifft es in solchen Situationen leider meist den Trainer, obwohl er oft am wenigsten dafür kann", räumt der Sportvorstand ein. So bitter die Trennung für Eisenmann sein mag, dem Verein bietet sie eine neue Chance, denn Scheder stellt klar, dass es mit Alibis nun vorbei ist: "Nun muss sich jeder einzelne Spieler hinterfragen - jeder steht in der Verantwortung und muss zeigen, dass er alles für den Verein gibt."

Ein neuer Trainer soll laut FV 04 "in Kürze" bekannt gegeben werden. Bis dahin wird der bisherige Assistent Dennie Michel die Verantwortung übernehmen und die Mannschaft auf das schwere Spiel bei Überraschungs-Aufsteiger FSV Stadeln vorbereiten. Wahrscheinlich wird Michel dort sogar an der Seitenlinie stehen.