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Eiskalt im Rampenlicht: Palmer setzt seine Final-Serie fort

kicker

Lediglich ein Tor erzielte Cole Palmer zwischen dem 22. und dem 38. Spieltag der abgelaufenen Premier-League-Saison - und das, nachdem er in der Hinrunde doch gleich zwölfmal erfolgreich gewesen war. Wenig überraschend geriet der Offensivspieler zunehmend in den Fokus der englischen Presse, sein größter Kritiker war er dabei jedoch selbst. Zwischenzeitlich habe er das Gefühl gehabt, sein Team "im Stich zu lassen", erklärte Palmer damals.

Vergleichbare Gedanken dürften am Sonntagabend unterdessen gewiss nicht aufgekommen sein: Zwei eigene Treffer durfte er mit seiner typischen, "kalten" Jubelgeste selbst feiern, ein weiteres Tor bereitete er direkt vor. Der 23-Jährige stellte im Klub-WM-Finale alles in den Schatten - allen voran die Abwehr des amtierenden Champions-League-Siegers Paris St. Germain.

Palmer sahnt gleich zwei Individualtrophäen ab

"Natürlich hat jeder an uns gezweifelt", blickte Palmer nach seiner herausragenden Leistung im Finale zurück, die ihm nicht nur die Ernennung zum Spieler des Spiels einbrachte, sondern wohl auch großen Anteil an der Auszeichnung zum besten Spieler des gesamten Turniers gehabt haben dürfte.

Zu seinem persönlichen Auftritt wollte der Angreifer derweil wie gewohnt nicht allzu viele Worte verlieren, stellte er doch lieber die Leistung des gesamten Teams sowie den "guten Matchplan" von Blues-Coach Enzo Maresca in den Vordergrund. Und wieso sollte sich der Matchwinner überhaupt selbst loben, wenn er dafür doch Kollegen wie Robert Sanchez an seiner Seite hat?

„Was er macht, ist Magie.“ (Robert Sanchez über Cole Palmer)

"Cole Palmer ist der beste Spieler der Welt", bilanzierte Chelseas Torhüter voller Euphorie nach dem Abpfiff. "Und wenn er es jetzt noch nicht ist, wird er es in den nächsten zwei, drei Jahren sein. Er ist ein Ausnahmespieler, das sieht man in jedem Spiel. Was er macht, ist Magie. Wenn er Chancen bekommt, nutzt er sie. Heute hat er zwei Tore gemacht, fast einen Dreierpack. Beeindruckend."

Auch Maresca sprach nach der Partie in den höchsten Tönen vom Linksfuß, von dem er zugleich erwarte, "dass er in diesen Spielen glänzt". Dass Palmer "einmal mehr gezeigt hat, was in ihm steckt", unterstreicht indes seine persönliche Final-Bilanz: In den letzten zwei Jahren war der englische Nationalspieler in jedem seiner großen Endspiele - vom englischen Supercup über den UEFA-Supercup, das EM-Finale und das Conference-League-Finale bis hin zum Klub-WM-Endspiel - jeweils direkt an mindestens einem Tor beteiligt.