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Elversberg schließt mehrere Lücken mit Ingolstadts Keidel

kicker

SVE verpflichtet flexiblen 21-Jährigen

Ob als Linksverteidiger, Rechtsverteidiger oder im zentralen Mittelfeld: Sabrina Wittmann hatte in der abgelaufenen Saison stets gute Gründe, Felix Keidel aufzustellen. Das Eigengewächs des FC Ingolstadt stand in 35 Drittliga-Spielen auf dem Platz und steuerte in einer eher durchwachsenen Saison sechs Scorerpunkte zum zehnten Platz des FCI bei.

Nach zweieinhalb Profijahren verlässt der 21 Jahre alte Keidel seinen Ausbildungsklub nun, um sich eine Liga höher bei der SV Elversberg zu beweisen. Die Saarländer, die in der Relegation am Aufstieg in die Bundesliga scheiterten, statteten Keidel am Dienstag mit einem Vertrag bis 2028 aus - und schließen mit dem 82-maligen Drittliga-Spieler potenziell gleich mehrere vakante Kaderlücken, die durch Abgänge und Ende von Leihgeschäften entstanden.

Denn Keidel stellt sowohl eine Alternative für den zu Hannover 96 abgewanderten Linksverteidiger Maurice Neubauer als auch für Elias Baum dar - Neubauers Pendant auf der rechten Seite -, der künftig wieder bei Stammklub Eintracht Frankfurt eingeplant ist. Und auch im Zentrum, wo sich Luca Dürholtz, Paul Stock und Muhammed Damar verabschieden, fühlt sich der gelernte Mittelfeldspieler wohl.

"Felix Keidel hat in Ingolstadt eine starke Entwicklung genommen, die noch nicht beendet ist. Mit seiner natürlichen Spielfreude, seiner Leistungs- und Lernbereitschaft bringt er das Potenzial mit, sich auch in der 2. Bundesliga durchzusetzen", erklärt SVE-Sportvorstand Ole Book in einer Mitteilung.

"Der Wechsel nach Elversberg wird für mich mit einem neuen Team und einem neuen Umfeld eine Aufgabe, auf die ich mich unglaublich freue", ergänzt Keidel. "Ich bin hochmotiviert und will alles geben, um mich bestmöglich in der Mannschaft und im Verein einzubringen."

Emotionale Worte zum Abschied

Seinen Abgang aus Ingolstadt bedauert das Eigengewächs trotz allem. "13 Jahre lang hatte ich in Ingolstadt eine Heimat - eine Schanzer Heimat", so Keidel. "Beim FCI konnte ich mich sportlich und charakterlich entwickeln. Auch wurden aus anfänglichen Mannschaftskollegen beste Freunde und aus Trainern, Betreuern wie Mitarbeitern echte Vertraute. Hier kenne ich wirklich jeden Fleck Rasen, jeden Gang im Funktionsgebäude, jeden Ein- und Ausgang unseres Stadions. All das bald hinter mir zu lassen, fällt mir mehr als schwer, hatte ich doch mit dem Verein wahnsinnig schöne Momente, die ich niemals vergessen werde."