Fehlercode: %{errorCode}

Enochs steht in Osnabrück auf der Wunschliste - Antwerpen reicht Klage ein

kicker

Direktor Fußball wird vorgestellt

Zehn Tage vor dem Start der Vorbereitung mit den medizinischen Tests ist der VfL Osnabrück auf drei von fünf Leitungspositionen noch unbesetzt. "Gründlichkeit geht vor Schnelligkeit", sagte Geschäftsführer Michael Welling, der seinen Vertrag ein Jahr vor dem Laufzeitende langfristig verlängert hat. Der 53-Jährige übernahm Anfang Dezember 2024 neben der Verantwortung für Marketing, Finanzen und Infrastruktur auch die Führung im Sport.

Antwerpen reicht Klage ein

Seine konsequenten Entscheidungen bei der Verpflichtung von Trainer Marco Antwerpen und der Umgestaltung des Kaders leiteten die Wende im Kampf um den Klassenerhalt ein, den der VfL aus nahezu aussichtsloser Position schaffte. Trotz der erfolgreichen Aufholjagd trennte sich der Verein Ende Mai von Antwerpen sowie seinem Assistenten Frank Döpper und muss sich nun möglicherweise vor dem Arbeitsgericht mit dem Trainerduo auseinandersetzen: Beide haben Kündigungsschutzklage eingereicht.

  • Die Sommer-Neuzugänge der Drittligisten

Derweil drängt die Suche nach einem Nachfolger, der sich in eine neue Führungsstruktur einfügen muss: Unter der Gesamtverantwortung von Welling agiert beim VfL künftig ein dreiköpfiges Direktorium, das zusammen mit dem Cheftrainer in enger Kooperation zuständig ist für die sportlichen Belange. Bereits besetzt ist die Position des Direktors Entwicklung mit dem langjährigen NLZ-Leiter und Ex-Profi Alexander Ukrow. Gesucht - und vielleicht im bisherigen Chefscout Daniel Latkowski schon gefunden - wird der Technische Direktor, der für Scouting, Kaderstrategie und Analyse zuständig ist.

Scherning und Zimmermann gehandelt - Topfavorit Kauczinski?

Als Direktor Fußball, der den Lizenzbereich inklusive der U 19 leiten soll, steht der VfL-Rekordspieler und ehemalige Cheftrainer Joe Enochs an der Spitze der Wunschliste. Für den Mittwochnachmittag hat der Klub zur Vorstellung des neuen Direktors Fußball eingeladen, sodass der Neue auch bei der Auswahl des Trainers mitsprechen kann.

Wer der achte Osnabrücker Chefcoach seit dem Abgang von Daniel Thioune im Sommer 2020 werden könnte, ist reine Spekulation; dabei reicht das Spektrum von der Rückkehr des in Braunschweig entlassenen Daniel Scherning, der Gespräche über eine Rückkehr aber dementierte, bis zu dem schon 2022 gehandelten Jan Zimmermann (früher TSV Havelse und Hannover 96, zuletzt Dortmund II). Als Topfavorit auf den Posten handelt die Neue Osnabrücker Zeitung allerdings Markus Kauczinski. Zuletzt betreute der 55-Jährige den SV Wehen Wiesbaden, wurde dort im April 2024 im Abstiegskampf der 2. Bundesliga freigestellt. Seitdem ist Kauczinski ohne Job.