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"Er ist unser Wunschspieler": Roter Stern Belgrad lockt Arnautovic

kicker

Wo setzt Marko Arnautovic seine Karriere fort? Nachdem der SK Rapid die langen Verhandlungen mit Österreichs Rekordteamspieler am vergangenen Freitag offiziell beendete, sieht sich der 36-Jährige derzeit nach Alternativen um. Eine Spur führt dabei nach Serbien, wo bereits seit Wochen über einen möglichen Transfer zum Rekordmeister Roter Stern Belgrad spekuliert wird. Gegenüber Arena Sport bekräftigte nun auch Vereinsboss Zvezdan Terzic das Interesse am Angreifer.

"Für Marko stehen die Türen bei Roter Stern immer offen. Er ist unser Wunschspieler", meinte Terzic, der Arnautovic nicht als Ersatz für den vielumworbenen Cherif Ndiaye sieht. Der Österreicher sei ein "völlig anderer Stürmertyp" und könne den Senegalesen in puncto Spielerprofil nicht ersetzen. "Wenn Cherif geht, benötigen wir einen ganz anderen Spielertyp im Angriff." Zugleich stellte Terzic klar, dass Ndiaye den Verein vor Abschluss der Champions-League-Qualifikation nicht verlassen darf. Roter Stern steigt als serbischer Meister am 22. Juli in der zweiten Quali-Runde ein.

Arnautovics Vorstellungen haben es in sich

Für Arnautovic fand Terzic große Worte. Der Österreicher mit serbischen Wurzeln sei ein "Weltklasse-Spieler" und "zeitweise einer der besten Mittelstürmer Europas" gewesen, lobte der 59-Jährige, der eine Verpflichtung des ehemaligen Inter-Angreifers Anfang Juni noch als "unrealistisch" bezeichnet hatte. Arnautovics finanzielle Vorstellungen haben es jedenfalls in sich: Obwohl Rapid ihm einen Zweijahresvertrag mit einem Gesamtverdienst von sechs Millionen Euro brutto und weitere Boni in Aussicht gestellt hatte, gab es vom Wiener keine Zusage. In Mailand hatte einem Bericht der Gazzetta dello Sport zufolge 3,7 Millionen Euro netto verdient.

Immer wieder wurde Arnautovic in der Vergangenheit daher auch mit zahlungskräftigeren Vereinen aus dem arabischen Raum in Verbindung gebracht. Österreichs Teamchef Ralf Rangnick soll indes darauf pochen, dass der Stürmer vor der WM 2026 regelmäßig zum Einsatz kommt.