Der Verein machte die Verpflichtung des Verteidigers am Montagnachmittag bekannt, ohne eine Vertragslaufzeit zu kommunizieren. Eine Ablöse kostet Meyerhöfer allerdings nicht, nachdem sein Vertrag bei der SpVgg Greuther Fürth zum 30. Juni ausgelaufen war. Der 2. Liga bleibt der vorwiegend als Rechtsverteidiger eingesetzte Meyerhöfer aber dennoch erhalten, zu den 116 Zweitliga-Spielen für Fürth sollen nun weitere für Münster hinzukommen.
"Marco ist ein richtig guter Fußballer und hat das über Jahre hinweg in Fürth auf einem hohen Niveau bewiesen", wird Münsters Sportdirektor Ole Kittner in der Vereinsmitteilung zitiert. Neben der reichlichen Zweitliga-Erfahrung sei auch seine Variabilität ein Grund für die Verpflichtung gewesen. "Unser Spielsystem ist sehr dynamisch und da hilft es, wenn sich Spieler auf unterschiedlichen Positionen wohlfühlen", so Kittner. In der vergangenen Saison spielte Meyerhöfer vorwiegend als Rechtsverteidiger, lief aber auch als Innenverteidiger in einer Dreierkette und vereinzelt auch als Linksverteidiger oder im defensiven Mittelfeld auf.
Meyerhöfer, der 2019 von Waldhof Mannheim nach Fürth gewechselt war und für das Kleeblatt auch 26 Bundesligaspiele absolvierte, berichtet von "richtig guten Gesprächen" mit Kittner sowie mit dem neuen Münster-Trainer Alexander Ende, der die zur neuen Saison übernommen hat. Bereits am Dienstag soll Meyerhöfer unter Ende sein erstes Training absolvieren. "Die Spielidee, die mir der Trainer aufgezeigt hat, passt sehr gut zu mir und ich denke, dass ich hier meine bestmögliche Leistung bringen kann", so Meyerhöfer.
Auch seine Erfahrungen mit Fürth haben offenbar eine Rolle gespielt. "Ich habe in den letzten beiden Spielen gegen Münster gesehen, welche Stimmung hier herrscht, was mit der Mannschaft und in dem Umfeld möglich ist", sagt Meyerhöfer, der am 1. Spieltag der vergangenen Saison mit den Franken 3:1 gegen Preußen gewann und beim Rückspiel im Januar in ungewohnter Rolle im Mittelfeld 1:2 in Münster verlor. Er habe nun "richtig Bock auf diese Aufgabe".