Fehlercode: %{errorCode}

Erneute Reform der Klub-WM? FIFA-Präsident Infantino lässt aufhorchen

DAZN
Finale der Klub-WM kostenlos auf DAZN sehen

Am Sonntag geht die erste Ausgabe der reformierten FIFA Klub-WM zu Ende. Erstmals wurde das Turnier in diesem Jahr mit 32 Teams über vier Wochen ausgetragen und sorgte vor allem in Europa auch für kritische Stimmen, besonders aufgrund der hohen Belastung und der Hitze an den Spielorten in den USA.

Vor dem Finale zwischen dem FC Chelsea und Paris Saint-Germain (Sonntag ab 20:00 Uhr live und kostenlos auf DAZN) zog FIFA-Präsident Gianni Infantino nun Bilanz - und erkannte einen durchschlagenden Erfolg. "Es war ein gewaltiger, gewaltiger, gewaltiger Erfolg, die goldene Ära des Fußballs hat begonnen", jubelte er in New York.

Doch der Schweizer will nicht abstreiten, dass es Probleme gegeben habe. Besonders die Hitze sei ein Thema, gerade auch mit Blick auf die reguläre Nationen-WM im kommenden Jahr. "Jede Kritik, die wir erhalten, ist eine Quelle für uns, um zu untersuchen und zu analysieren, was wir besser machen können", sagte er.

"Natürlich ist die Hitze ein Thema. Letztes Jahr, bei den Olympischen Spielen in Paris, fanden die Spiele tagsüber in allen Sportarten unter sehr heißen Bedingungen statt. Abkühlungspausen sind sehr wichtig, und wir werden sehen, was wir tun können", so der 55-Jährige.

Eine Lösung: Mehr Spiele in Stadien mit geschlossenem Dach auszutragen. Insgesamt fünf solcher Arenen mit verschließbarem Dach sind als Austragungsorte für die WM 2026 vorgesehen. Bei der Klub-WM in diesem Jahr verfügte nur das Stadion in Atlanta über solch eine Vorrichtung, die anderen waren der Hitze schutzlos ausgeliefert.

InfantinoGetty Images

FIFA Klub-WM: Infantino bringt Änderung beim Starterfeld ins Spiel

Ebenfalls zur Sprache kam die Frage nach dem Teilnehmerfeld. Im Zuge der Ausweitung der Klub-WM wurde eine Begrenzung auf zwei Vereine pro Land festgelegt, eine Ausnahme galt nur dann, wenn mehr als zwei verschiedene Klubs aus demselben Land in den vergangenen vier Jahren einen der Kontinentalwettbewerbe gewonnen haben.

Somit durfte Brasilien vier Klubs ins Rennen schicken, während etwa die englische Premier League nur mit den beiden Champions-League-Siegern Chelsea und Manchester City vertreten war. Mit zwölf Startplätzen stellte Europa insgesamt zwar die mit Abstand meisten Teilnehmer, aber einige große Namen fehlten.

"Einige Teams aus Europa, die sich nicht qualifiziert haben, haben uns bei der FIFA angerufen und gefragt, ob sie teilnehmen können", sagte Infantino. "Natürlich hätten wir gerne Liverpool, Arsenal, Manchester United, Tottenham, die AC Mailand und Barcelona hier, aber es gibt ein Qualifikationskriterium."

Infantino zeigte sich aber offen für Anpassungen. Kommt es also bereits zur nächsten Reform beim Starterfeld? "Wir werden sehen, was die Zukunft uns bringt. Wir werden es besser machen, wir haben Kritik geerntet und wir müssen es besser machen", stellte er klar, brachte aber bereits eine Idee ins Spiel.

"Sollten die Ländergrenzen bei zwei oder vier Mannschaften liegen? Es gibt viele Elemente, über die wir nachdenken können. Im Moment machen wir 2029 damit weiter, und dann werden wir sehen", schob er nach.