Nick Woltemade hier, "Woltemessi" dort: Der Hype um den Stuttgarter Shootingstar ist riesig. Der 23-Jährige wurde zuletzt mit der U21 Vize-Europameister und dabei mit sechs Treffern Torschützenkönig.
Rund um das Endspiel gegen England (2:3 nach Verlängerung) verselbständigten sich die Gerüchte um die Zukunft des Angreifers. Er soll sich mit dem FC Bayern über einen Wechsel bereits einig sein, hieß es.
Sollte das der Fall sein, müssen sich die Bayern und Woltemades Klub VfB Stuttgart aber einig über die Ablöse werden. Und da wurden in den vergangenen Tagen irre Summen aufgerufen. Wie der "kicker" und die "Stuttgarter Zeitung/Nachrichten" berichteten, will der VfB angeblich 100 Millionen Euro. Der FC Bayern soll hingegen maximal 40 Millionen Euro zahlen wollen.
Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus findet die angebliche VfB-Forderung gerechtfertigt. "Ein Spieler wie Woltemade hat seinen Preis, er hat noch drei Jahre Vertrag in Stuttgart, ist DFB-Pokalsieger, Nationalspieler und hat seinen Wert als Torschützenkönig bei der U21-EM erneut untermauert. Zudem wirbt die internationale Konkurrenz um ihn – und auch der VfB und sein Neffe Sebastian will ihn nicht verkaufen. Zudem ist Stuttgart inzwischen finanziell so aufgestellt, dass es keinen Zwang mehr gibt, Spieler wie ihn zu verkaufen", sagte Matthäus der "Bild".
Bayerns Sportvorstand Max Eberl zeigt sich genervt ob der Entwicklungen der vergangenen Tage.
"Man kann heutzutage gar nicht mehr in Ruhe versuchen zu verhandeln", sagte Eberl am Rande der Klub-WM.
Und ergänzte: "Ich glaube nicht, dass Stuttgart uns über den Tisch ziehen will, dafür ist unser Verhältnis viel zu gut."
Allerdings fragte er die anwesenden Journalisten auch direkt: "Ist Nick Woltemade 80 Millionen wert? Die Preise wie auf dem Basar nach oben zu treiben, ohne zu wissen, was gesprochen wurde. Ich finde, das gehört sich nicht. Das geht zu weit."
Wenn eine Verhandlung in der Öffentlichkeit geführt werde, dann werde es meistens nicht zum guten Ergebnis führen, erklärte Eberl, der nach zahlreichen Absagen unter Druck steht, einen Top-Transfer zu liefern.
"Nick ist ein unfassbar intelligenter Junge. Aber es wird ihm auch nicht gefallen, wenn dann so etwas verbaut werden würde mit einer astronomischen Summe". Er wolle gar nicht schießen oder sich an diesen Verhandlungen am Basar an den Mikrofonen beteiligen, betonte Eberl, "sondern ich würde es gerne mit dem VfB Stuttgart besprechen".
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