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FCB-Legende sagt, dass Sommer nicht die Wunschlösung für die Hitz-Nachfolge sei

kicker

Der Zeitpunkt von Hitz' Abschied ist ungünstig. Der Klub hatte darauf gesetzt, dass der Torwart noch eine Saison dranhängt. Ersatz? Fehlanzeige. Nun bleibt wenig Zeit, eine neue Nummer eins zu finden. Sommer, dessen Vertrag bei Inter Mailand im Sommer ausläuft, scheint für viele die perfekte Lösung. Doch Maissen gibt zu bedenken: "Einen 38-Jährigen durch einen 37-Jährigen zu ersetzen, ist nicht die Wunschlösung."

Yann Sommer spielt in Mailand auf höchstem Niveau und könnte mit Inter Meister werden. Das würde ihm lukrative Angebote aus anderen Ligen einbringen, die Basel kaum toppen kann. "Mein Gefühl sagt mir, er kommt nicht." Daher plädiert Maissen für einen langfristigen Ansatz: "Ich wünsche mir eine jüngere Option und nicht den nächsten Goalie, der am Ende seiner Karriere ist. Während es bei den Spielern so viele Wechsel gibt, ist die Torhüter-Position eine langfristige Position. Das sollte das Ziel sein."

In der Schweiz fehlt es jedoch an herausragenden Alternativen. Justin Hammel, einst ein vielversprechendes Talent mit Basler Vergangenheit, steckt mit GC Zürich im Abstiegskampf. "Aber wenn du mit GC immer verlierst und viele Tore kassierst - das macht dich nicht stärker. Er ist aktuell nicht der Goalie, der in der Super League heraussticht. Und beim FCB will man immer den Besten haben", so Maissen.

Eine mögliche Option könnte Jonas Omlin sein. Der 32-Jährige kennt Basel und sitzt derzeit bei Borussia Mönchengladbach nur auf der Bank. "Von der Einstellung her wäre er eine tolle Lösung", sagt Maissen. Doch Omlins Verletzungshistorie - von Oberschenkel bis Schulter - wirft Fragen auf. "Darum hat er seinen Stammplatz in Gladbach verloren."