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Freigang: "Christian muss seinen Weg finden"

kicker

Frankfurts Angreiferin fordert Verständnis für Wück

Trotz der kleinen Pause zuvor habe man sich "sehr schnell eingefunden", sei "sehr gut reingekommen" in die ersten beiden Trainingseinheiten, berichtet Laura Freigang. Die Offensivspielerin von Eintracht Frankfurt zeigte sich bei der ersten Pressekonferenz der deutschen Nationalmannschaft vor dem anstehenden Nations-League-Spiel am Freitag in Bremen gegen die Niederlande (20.30 Uhr, LIVE! bei kicker) gewohnt gut gelaunt und redselig.

Dass Freigang selbst einmal mehr vor einer unklaren Endrunde steht und bislang keineswegs einen Stammplatz sicher hat, trübt die Stimmung nicht. "Es ist jedes Jahr ein neuer Anlauf. Ich spüre das Vertrauen in das, was ich auf dem Platz mache, und dass mir als Spielertyp mehr Vertrauen geschenkt wird. Darüber bin ich sehr glücklich. Ich versuche mir nicht den Kopf darüber zu zerbrechen, wie dann am Ende die Spielminuten-Verteilung ist, genieße lieber die Zeit auf dem Platz. Ich bin nicht der Typ, der sich Druck macht. Ich bin froh, dass ich die Spielzeit genießen kann, weil es sehr viel Spaß macht", stellt die 27-Jährige klar.

In einer ganz ähnlichen Situation befindet sich Innenverteidigerin Rebecca Knaak von Manchester City, die zuletzt aufgrund einer Oberschenkelverletzung gefehlt hatte. "Es geht erst mal um den mannschaftlichen Erfolg, wir wollen diese Spiele gewinnen. Aber jede Spielerin ist auch hier, um eigene Ziele zu verfolgen. Wenn der mannschaftliche Erfolg da ist, bringt auch jede Spielerin individuell gute Leistungen. Da haben wir eine gute Balance gefunden."

"Ich bin ein Fan von Herzogenaurach"

Die beiden Nations-League-Spiele - nach der Partie gegen die Niederlande steht bereits am Dienstag die Begegnung mit Österreich in Wien an - sind zugleich die letzten beiden deutschen Spiele vor der am 2. Juli beginnenden EM in der Schweiz. Danach pausiert die Mannschaft erneut, während Bundestrainer Christian Wück am 12. Juni den finalen EM-Kader nominiert.

Ein abschließendes Trainingslager in Herzogenaurach soll dann vom 19. bis 30. Juni für den Feinschliff sorgen. "Es war eine bewusste Entscheidung, kein Spiel mehr zu haben. Wir können jetzt diese zwei Nations-League-Spiele noch mal nutzen. Ich persönlich bin ein großer Fan von Herzogenaurach. Dort werden wir Zeit haben, um uns einzuschwören, und das werden wir auch bestmöglich tun. Ich mache mir keine Sorgen, dass wir nicht topfit ins Turnier gehen", stellt Freigang klar.

Freigang: "Wir haben das intern angesprochen"

Letztlich konnte auch der zuletzt von der nicht nominierten Außenverteidigerin Felicitas Rauch geäußerte Unmut über die mangelnde Kommunikation von Bundestrainer Wück die Stimmung nicht trüben.

Freigang erklärt: "Wir haben das intern angesprochen. Alle sind bemüht, zueinander zu finden. Christian ist neu zur Mannschaft dazugekommen, muss seinen Weg finden und wir müssen ihn auch in gewisser Weise verstehen. Das Wichtigste ist der Wille, die Kommunikation so gut wie möglich zu gestalten. Für uns sollten da jetzt keine Fragen mehr aufkommen."