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Für Görtler wäre der Wintermeister-Titel von keiner grossen Bedeutung

kicker

Der FC St.Gallen konnte mit einem 2:0-Sieg den Tabellenführer FC Thun schlagen. Durch diesen Erfolg hat St.Gallen den Rückstand auf den Tabellenführer auf nur noch drei Punkte verkürzt. Mit zwei verbleibenden Spielen vor der Winterpause stellt sich nun die Frage nach dem inoffiziellen Titel des Wintermeisters. Interessanterweise zeigen sich die Spieler des FCSG diesbezüglich zurückhaltend.

Penalty-Torschütze Carlo Boukhalfa winkt ab: "Nein, interessiert mich überhaupt nicht", sagt er höflich gegenüber dem Blick und mit einem verschmitzten Lächeln. Auch Kapitän Lukas Görtler gibt sich bescheiden: "Ich würde es nicht mal stolz meinen Kindern erzählen." Er fügt hinzu: "Ich weiss gar nicht, ob ich es nicht schon einmal war, 2019." Dabei ist die Statistik beeindruckend: Elf der letzten zwölf Wintermeister gewannen am Ende die Liga.

Für Görtler steht etwas anderes im Vordergrund: "Dass wir das Feld wieder zusammengebracht haben. Hätten wir heute verloren, wären es neun Punkte Rückstand auf Thun gewesen, das wäre ein Knick gewesen." Trainer Enrico Maassen zeigt sich im Gegensatz zu seinen Spielern deutlich enthusiastischer: "Ja, wenn wir in die Winterpause gehen und auf Platz eins stünden, wäre das sicherlich sensationell. Wir haben jetzt noch zwei richtig schwere Spiele und haben heute ein schweres Spiel gewonnen. Wir wollen den Schwung jetzt mitnehmen."