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Gendrey-Ersatz: Heiße Spur führt zu Coufal

kicker

Nach kicker-Informationen ist Vladimir Coufal einer der finalen Kandidaten von Sportgeschäftsführer Andreas Schicker, um Valentin Gendrey bei der TSG Hoffenheim zumindest vorübergehend zu ersetzen. Der Rechtsverteidiger hatte sich vor rund anderthalb Wochen einen Bruch des rechten Außenknöchels und einen Riss des Syndesmosebandes zugezogen. Schon das Saisonfinale 2024/25 hatte der 25-Jährige mit einem Schlüsselbeinbruch verpasst. Bis Jahresende wird Gendrey nun definitiv fehlen, vielleicht kommt der Franzose sogar erst Anfang 2026 zurück.

Profil: Eine erfahrene Kraft soll es sein, kein Entwicklungsspieler

Insofern definiert sich das Profil eines potenziellen Ersatzmannes klar: Eine erfahrene Kraft soll es sein, die schnell weiterhilft, aber im Zweifel auch mit einem kurzen Vertrag zufrieden wäre und ins zweite Glied zurücktreten würde, wenn Gendrey wieder fit ist. Zeit, um einen jungen Konkurrenten beispielsweise zu leihen und zu entwickeln, haben die Kraichgauer nicht wirklich. Das leuchtet allein schon ob der anfälligen Defensive ein.

Coufal ist aktuell vertragslos, allerdings noch voll im Saft. Der 32-Jährige hatte vergangene Saison noch 22 Einsätze für West Ham United in der Premier League absolviert und ist fester Bestandteil der tschechischen Nationalmannschaft. Insofern sollte er keine Probleme mit dem Niveau in der Bundesliga haben. Noch allerdings steht eine finale Entscheidung bei der TSG, die an diesem Sonntag aus ihrem Trainingslager in Seefeld (Tirol) zurückreist, aus. Coufal ist nicht der einzige Kandidat, den Schicker und sein Technischer Direktor Paul Pajduch auf dem Schirm haben.

Dauerhafte interne Lösung ist mittlerweile unwahrscheinlich

Dass es auf Dauer eine interne Lösung sein wird, wie etwa zuletzt im Doppeltest gegen Werder Bremen gesehen, ist mittlerweile sehr unwahrscheinlich. Arthur Chaves, der die Rolle auch übernehmen könnte, ist für die Positionen halbrechts in der Innenverteidigung als Nummer eins vorgesehen. Kevin Akpoguma, ebenfalls mit Erfahrung auf der rechten, defensiven Außenbahn, ist aufgrund seiner Flexibilität gewissermaßen Springer Nummer eins für nahezu alle Rollen in der Viererkette. Und Luka Duric, der gegen die Hanseaten ebenfalls aushalf, ist eigentlich für die U 23 in der 3. Liga vorgesehen.