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Hengen und die schwierige Suche nach dem "Traum-Wunschtransfer"

kicker

Nach einer Woche in Südtirol hat der 1. FC Kaiserslautern seine Zelte am Sonntag wieder abgebrochen und ist in die Pfalz heimgekehrt. Dort bekommen die Mannen von Cheftrainer Torsten Lieberknecht eine kleine Verschnaufpause, ehe dann die Vorbereitung auf das letzte Testspiel am Samstag gegen die AS Rom im Fritz-Walter-Stadion startet. Der letzte Härtetest ist zugleich der Startschuss für die finale Woche vor dem Pflichtspielauftakt in Hannover. Am Maschsee ist der FCK am Sonntag, 3. August, gefordert.

Um spätestens dann auf den Punkt da zu sein, konnten die Roten Teufel im Trainingslager in Sterzing weitere Schritte machen, trotz des kurzfristig abgesagten Testspiels gegen Genua. "Insgesamt sehr positiv", bewertete Geschäftsführer Thomas Hengen die Tage in den Alpen. "Wir hatten tolle Bedingungen, gutes Wetter und - was am wichtigsten ist - keine Verletzungen."

Anders als erhofft konnten die Pfälzer allerdings keinen Neuzugang kurzfristig noch im Trainingslager begrüßen und integrieren. Ganz oben auf dem Zettel steht weiterhin ein Innenverteidiger, der idealerweise das Spiel mit seinem linken Fuß eröffnen kann. "Ob das ein Linksfuß, ein Rechtsfuß oder ein Beidfüßiger ist - es muss vor allem ein guter Spieler sein. Es nützt nichts, wenn er einen guten Fuß hat, aber nicht verteidigen kann", betont zwar Hengen, aber: "Es stimmt, ein Linksfuß-Innenverteidiger ist unser Traum-Wunschtransfer."

Allerdings gestaltet sich die Suche schwierig, schließlich sei ein Spieler mit solchem Profil auch bei anderen Zweit- und Erstligisten gefragt. "In den kommenden Tagen und Wochen werden wir sehen, wie sich das entwickelt", ließ sich der Ex-Profi nicht in die Karten schauen. "Wir arbeiten kontinuierlich daran. Transfers passieren nicht von heute auf morgen - das braucht Zeit und Geduld. Wir sind in Gesprächen, und uns ist wichtig, keinen Schnellschuss zu machen."

Auch eine Leihe kommt infrage

Klar ist aber, dass der FCK nicht nur Qualität hinzugewinnen, sondern auch die Konkurrenzsituation in der Verteidigung erhöhen muss. Schließlich war es die wacklige Defensive, die in der vergangenen Rückrunde oft genug Punkte gekostet hat. Trotz wechselnder Besetzung kristallisierte sich jedoch weder unter Markus Anfang noch in der kurzen Phase unter dessen Nachfolger Torsten Lieberknecht eine wirklich belastbare Stammkonstellation heraus.

Ob am Ende auch eine Leihe die erhoffte Verstärkung bringen kann, ist nicht auszuschließen. "Das ist definitiv eine Option, wie wir immer betont haben. Leihgeschäfte ermöglichen es uns, Spieler mit einer Qualität zu verpflichten, die wir uns sonst vielleicht nicht leisten könnten", so Hengen.

Zeit bleibt dem FCK und seinen Machern noch bis zum 1. September. Dann schließt das Transferfenster.