Die ehemalige spanische Trainerin Montserrat Tomé hatte die Rekordtorschützin Jenni Hermoso seit der EM-Qualifikation 2024 nicht mehr für die Nationalmannschaft berücksichtigt. Nach dem verlorenen EM-Finale im August trennte sich der spanische Verband von Tomé, und Sonia Bermudez übernahm. Sie gibt der Stürmerin von Tigres in Mexiko nun für die Spiele gegen Schweden am 24. und 28. Oktober eine neue Chance.
Neben der Stürmerin kehrt auch Verteidigerin Mapi Leon in den Kader Spaniens zurück. Vor rund drei Jahren hatte sie als Teil von 15 Spielerinnen gegen den damaligen Trainer Jorge Vilda protestiert und damit dessen Methoden kritisiert. Grund dafür war, dass die Spielerinnen beklagten, dass die Situation ihren emotionalen Zustand und ihre Gesundheit beeinträchtige.
Anschließend verzichtete die Spielerin vom FC Barcelona auch auf die Teilnahme an der WM 2023, die Spanien später für sich entschied und bei deren Siegerehrung der Eklat rund um Hermoso und den damaligen Verbandspräsidenten Luis Rubiales entstand. Dieser wurde später als "sexueller Übergriff" gewertet und Rubiales unter anderem zu einer Geldstrafe von 10.800 Euro verurteilt.