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Herthas Hoffmann: Absprung geplant

kicker

Inklusive der Nachspielzeit kam Tim Hoffmann am Freitagabend beim 2:1-Testspielsieg bei Austria Wien auf acht Praxisminuten. Fünf Tage zuvor, beim 0:1 gegen Bröndby IF, waren es 25 Minuten, die er nach seiner Einwechslung auf dem Feld stand. Mit John Anthony Brooks (Muskelfaserriss) und Pascal Klemens (Sprunggelenk-OP) fehlen Hertha aktuell zwei Abwehr-Fachkräfte, auch Linus Gechter (Mittelfußprellung) setzte im Trainingslager in Kitzbühel einige Tage aus und fehlte gegen Bröndby. Wirklich zum Zug kam der 20-Jährige Hoffmann, der in der vergangenen Saison an Drittligist Erzgebirge Aue ausgeliehen war (21 Liga-Einsätze), dennoch nicht.

Hertha will mit Hoffmann nochmal verlängern

Inzwischen stehen die Zeichen erneut auf Abschied. Nach kicker-Informationen haben sich Klub und Spielerseite darauf verständigt, dass andernorts die Aussichten auf mehr Spielpraxis besser stehen. Hertha hat mit Marton Dardai, Neuzugang Niklas Kolbe und dem aktuell verletzten Brooks drei weitere Linksfüßer für die Innenverteidigung im Kader. Dass das Signal an Hoffmann erst dieser Tage kam, hat dem einstigen U-18-Nationalspieler allerdings einige Möglichkeiten verbaut. Vor Wochen klopften Drittligist SC Verl und Drittliga-Aufsteiger TSG Hoffenheim II an, seinerzeit blockte Hertha noch ab.

Diese beiden Optionen sind mittlerweile dem Vernehmen nach vom Tisch. Hertha bevorzugt eine weitere Leihsaison und würde deshalb Hoffmanns aktuell bis 2026 laufenden Vertrag gern um ein weiteres Jahr verlängern. Ob der spielintelligente, technisch gute Verteidiger dieses Modell mitträgt oder einen endgültigen Abschied von seinem Ausbildungsklub, zu dem er 2017 in der U 13 gewechselt war, favorisiert, ist noch offen.