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"Herzensangelegenheit": Chessa bleibt Ulmer

kicker

Soll die "SSV-DNA weitergeben"

Dennis Chessa war 2022 zu seinem Jugendverein SSV Ulm 1846 zurückgekehrt und erlebte seitdem drei turbulente Saisons. Auf den Doppelaufstieg - erst in die 3. Liga, dann in die 2. Bundesliga - folgte in der abgelaufenen Spielzeit der Abstieg in Liga 3. Den "Rückschritt" geht der 32-Jährige mit: Wie die Spatzen am Mittwoch mitteilten, verlängerte er seinen ursprünglich zum Ende des Monats auslaufenden Vertrags um ein weiteres Jahr. "Chess ist ein erfahrener Spieler, der uns mit seiner Persönlichkeit und sportlichen Qualität auch in Zukunft helfen wird", wird Geschäftsführer Markus Thiele in der Pressemitteilung zitiert.

Chessa soll die "SSV-DNA" nach dem Umbruch - unter anderem mussten Lennart Stoll, Andreas Ludwig und Thomas Geyer gehen - "an jüngere Spieler weitergeben". "In seiner Karriere hat er schon viel erlebt, ist inzwischen wieder in seiner Heimat verwurzelt und wird ein wichtiger Faktor in unserer jungen Mannschaft sein", so Thiele.

„Die letzten Jahre hier in Ulm waren unglaublich und historisch.“ (Dennis Chessa)

Der Mittelfeldspieler trug bis zu seinem Wechsel zur U 17 des FC Bayern München das Trikot der Spatzen. Über den deutschen Rekordmeister, VfR Aalen, SV Ried, KFC Uerdingen, FK Pirmasens und Steinbach Haiger fand er letztlich den Weg zurück nach Ulm. Seit der Rückkehr erzielte er in seinen 82 Ligapartien zwölf Tore. Seine persönlich erfolgreichste Saison war 2023/24, in der er achtmal traf. Seine weiteren vier Treffer hatte er zuvor in der Regionalliga beigesteuert. "Die letzten Jahre hier in Ulm waren unglaublich und historisch", erklärte Chessa.

Anschließend führte er aus: "Ich bin stolz darauf und froh weiterhin Teil dieser Reise zu sein. Ulm ist meine Heimat und eine Herzensangelegenheit."