Kein Fixplatz in der Champions League
Die reguläre Bundesliga-Saison 2024/25 ist seit Samstagabend offiziell vorbei. Vier der fünf österreichischen Europacup-Starter für die kommende Spielzeit stehen damit bereits fest, der letzte wird in den nächsten Tagen im Play-off-Finale zwischen Rapid und dem LASK ermittelt. Der kicker liefert schon jetzt einen Überblick, wo die rot-weiß-roten Klubs in den Europapokal einsteigen werden.
Meister (Sturm Graz)
Anders als in den Vorjahren qualifizierte sich der österreichische Meister aufgrund des Rückfalls in der Fünfjahreswertung diesmal nicht direkt für die Champions League. Immerhin: Als einziger rot-weiß-roter Vertreter darf Sturm fix mit einer Ligaphase planen. Die Grazer steigen am 19./20. August als ungesetzte Mannschaft ins CL-Play-off ein. Bei einem Sieg ginge es im Herbst in der Königsklasse weiter, bei einem Ausscheiden einen Stock tiefer in der Europa League.
Vizemeister (Red Bull Salzburg)
Auch der Vizemeister darf vom Konzert der Allergrößten träumen, muss dafür aber drei Hürden nehmen. Los geht's für Red Bull Salzburg in der 2. Champions-League-Qualifikationsrunde am 22./23. Juli, mit einem Weiterkommen hätten die Bullen zumindest ihr Ticket für die Europa-League-Ligaphase in der Tasche. Bei gänzlich negativem Verlauf ist allerdings auch ein Herbst ohne internationale Spiele möglich.
Cupsieger und Vierter (WAC)
Als Sieger des ÖFB-Cups erarbeitete sich der WAC ein wertvolles Europacup-Ticket für die Saison 2025/26. Die Kärntner beginnen ihr internationales Abenteuer am 7. August in der 3. Europa-League-Qualifikationsrunde und wären bei einem Weiterkommen auch im Herbst europäisch vertreten. Dann nämlich ginge es im EL-Play-off nur mehr um die Frage, welche Ligaphase (Europa League oder Conference League) die Lavanttaler erreichen. Bei einer Niederlage in der 3. EL-Qualirunde müsste der WAC ins ECL-Play-off.
Dritter (Austria Wien)
Schon am 24. Juli geht es für die Wiener Austria in der 2. Conference-League-Qualfikationsrunde los. Für einen Aufstieg in die ECL-Ligaphase müssen die Veilchen drei Runden überstehen, ansonsten ginge die Europacup-Saison 2025/26 ohne Aleksandar Dragovic und Co. über die Bühne.
Sieger Europacup-Play-off
Der SK Rapid trifft im Endspiel (Donnerstag und Sonntag) auf den LASK, der sich gegen Hartberg im Halbfinale mit 2:0 behauptete. Der Gewinner des Europacup-Play-offs steigt - wie die Wiener Austria - am 24. Juli in der 2. Conference-League-Qualifkationsrunde ein.