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"Ich wäre auch interessiert": Jander weckt Begehrlichkeiten in der Bundesliga

kicker

Auch Stuttgart zeigt Interesse

Was passiert mit Jander? Diese Frage dürfte den 1. FC Nürnberg möglicherweise den ganzen Sommer begleiten. Schnelle Antworten braucht aber niemand erwarten. Ob der 22-jährige Mittelfeldspieler noch ein weiteres Jahr im Unterhaus kickt oder seinen rasanten Aufstieg mit einem Wechsel in die Bundesliga krönt, ist offen - und dürfte es auch noch einige Wochen bleiben.

Fakt ist: Am Interesse an Jander, der für den Club in 32 Zweitliga-Spielen immer in der Startelf stand, mangelt es ganz und gar nicht. "Es ist nicht so, dass das noch nicht passiert ist", kommentiert Chatzialexiou bereits eingetroffene Nachfragen nach dem begehrten Sechser. Klar ist auch, dass etliche Bundesligisten Interesse zeigen, darunter auch der DFB-Pokalsieger VfB Stuttgart.

"Es gibt Menschen, die an dem Spieler interessiert sind, ich wäre es auch. Aber da habe ich eine ganz klare Haltung und weiß, dass wir ab einem gewissen Punkt in Gespräche gehen", betont der Vorstand. Und wenn irgendwann dieser Punkt erreicht sein sollte, würde auch der Zeitpunkt eines Angebots für den U-21-Nationalspieler keine Rolle spielen.

Wann Chatzialexiou gesprächsbereit ist

Chatzialexiou hält nämlich nichts von einer Deadline, die über Verbleib oder Abgang entscheidet. "Es liegt an uns, wie wir die Dinge führen. Deswegen setze ich überhaupt keinen Zeitpunkt. Sag niemals nie. Es gibt viele Themen, die man unerwartet dann doch erlebt - gerade im Fußball." Schon im Winter hatte der Club am Deadline-Day Innenverteidiger und Eigengewächs Finn Jeltsch gen Stuttgart ziehen lassen, obwohl Chatzialexiou den unmittelbaren Abgang eines Leistungsträgers eigentlich ausgeschlossen hatte.

Der Unterschied im Vergleich zu Jeltsch liegt einzig darin, dass der Club bei Jander das "Heft des Handels" in der Hand hält und ob seiner finanziellen Situation nicht beim erstbesten Angebot zustimmen muss. Sollte dann aber doch irgendwann ein gewisses Gebot am Valznerweiher eintreffen, dessen Sockel bei rund acht Millionen Euro liegen dürfte, muss Chatzialexiou einen Transfer dennoch ernsthaft in Erwägung ziehen.

"Wenn dieser Punkt erreicht ist, dann machen wir das und dann höre ich mir das an." Mindestens so lange bleibt Jander, dessen Saison Chatzialexiou als "sensationell und outstanding" bezeichnet, ein Nürnberger - oder bis jemand das Heft des Handels dem Club entreißt.