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Jahn-Coach Wimmer: "Ab morgen müssen wir auch stolz darauf sein"

kicker

1:1 gegen den FC Ingolstadt, 0:4 gegen den MSV Duisburg. Der Saisonstart des Zweitligaabsteigers hätte kaum durchwachsener ausfallen können. Zwar folgte unter der Woche ein 2:1-Erfolg gegen Bayernligisten TSV Kornburg in der 2. Runde des Landespokals, doch das Weiterkommen fiel eher in die Kategorie Pflichtsieg - und dafür fiel der Erfolg dann doch etwas knapp aus. Angesichts dieser Tatsachen blickte man als Außenstehender vor der Partie am Sonntagnachmittag besonders skeptisch auf den Jahn, der zum Auftakt in die neue DFB-Pokalsaison direkt einmal gegen den Bundesligisten 1. FC Köln gefordert war - und dann doch einen reifen Auftritt zeigte.

"Mutige" Leistung des Jahns

Auch Coach Michael Wimmer machte seiner Mannschaften nach einer "mutigen" Vorstellung keinen Vorwurf: "Wir haben ein echt gutes Spiel gemacht und den Kölnern einen echten Pokalfight geliefert. Es tut heute weh, aber ab morgen müssen wir auch stolz darauf sein und die Leistung eine Benchmark sein, die wir mitnehmen können." Wenn das der Fall ist, könne es eine erfolgreiche Saison werden.

Eine Saison, die bislang noch keine Euphorie im Fanlager der Regensburger entfachte. Defensiv klafften zu Saisonstart immer wieder große Lücken in der neu formierten Hintermannschaft der Rothosen, offensiv lief eher selten etwas zusammen. Gegen Köln zeigte die Jahnelf jedoch ein ganz anderes Gesicht. Gerade hinten stand der SSV stabil und setzte nach vorne immer wieder Nadelstiche.

Knapp eine Viertelstunde nach der Halbzeit belohnten sich die Regensburger dann in Form von Benedikt Bauer, der nach innen zog und den Ball ansatzlos ins rechte untere Toreck setzte. In der Folge ließ Regensburg nicht wirklich etwas zu - bis zur Nachspielzeit, denn dort sorgte ein Kölner Doppelschlag durch Eric Martel und Neuzugang Isak Bergmann Johannesson doch noch für das bittere Ausscheiden.

Bauer: "Es ist sehr schade"

Insgesamt habe man dennoch "sehr gut dagegengehalten", so Führungstorschütze Bauer, Köln spiele aber halt zwei Ligen höher: "Wir haben heute einige Akzente nach vorne gesetzt und auf so einer Leistung kann man aufbauen. Es ist sehr schade, dass es wegen zwei Minuten am Ende nicht gereicht hat. Nach unserer Führung war klar, dass Köln hinten raus noch eine Druckphase starten wird." Am Ende seien es zwei langen Bälle und zwei Abpraller gewesen, die das Spiel gekostet hätten.

An die Leistung anknüpfen ist für die Regensburger am Samstag angesagt, wenn es im bayrischen Derby um 14 Uhr gegen Aufsteiger Schweinfurt geht  (LIVE! bei kicker). Und vielleicht blickt man in ein paar Wochen mit einem lachenden Auge auf Köln zurück - als eine Leistung, auf der aufgebaut wurde.