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Joao Pedro schießt Ex-Klub Fluminense ab: "Chelsea bezahlt mich dafür"

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Es war wieder eine dieser Geschichten, die nur der Fußball schreibt. Erst vor wenigen Tagen wurde Joao Pedro vom FC Chelsea neu verpflichtet, kurz vor Fristende konnten ihn die Blues für die FIFA Klub-WM nachnominieren. Im Viertelfinale gegen Palmeiras kam er von der Bank, im Halbfinale gegen Fluminense dann schlug seine große Stunde.

Ausgerechnet gegen Fluminense. Jener Verein, bei dem Pedro als Jugendlicher gespielt und den Sprung zum Profi geschafft hatte, ehe er nach Europa weiterzog. Über Watford ging es nach Brighton, jetzt zu Chelsea. Und natürlich war es der 23-Jährige, der mit einem Doppelpack das Spiel entschied und seinen Ex-Klub aus dem Turnier warf.

"Es ist ein Traum, ich glaube nicht, dass es besser hätte laufen können", sagte Pedro bei DAZN über seine Leistung beim 2:0 (1:0)-Sieg seines neuen Arbeitgebers, der damit ins Finale des reformierten Turniers einzog. Doch er hatte auch Mitgefühl mit seinem früheren Verein, bei dem er das Fußballspielen einst erlernte.

"Ich habe mich sehr über mein erstes Tor gefreut, aber ich wusste natürlich auch, wie wichtig ihnen dieses Turnier ist. Ich kann mich nur entschuldigen, aber ich muss professionell sein. Chelsea bezahlt mich dafür, Tore zu schießen", stellte er fast schon peinlich berührt klar. Auf einen Jubel verzichtete er beide Male.

Seine beiden Treffer entschieden nicht nur das Spiel in East Rutherford, sie waren auch regelrechte Kunstwerke. Beim 1:0 bewies er Technik und Feingefühl, als er den Ball ins lange Eck schlenzte. Das 2:0 hingegen war ein Hammer unter die Latte. Damit stellte der Angreifer direkt sein gesamtes Repertoire unter Beweis.

Joao Pedro kam frisch aus dem Urlaub

Dabei kam Pedro frisch aus dem Urlaub, denn seine Saison mit Brighton & Hove Albion endete bereits im Mai. Doch er betonte, dass er sich auch in den Ferien für einen möglichen Transfer fit gehalten habe. Kurz nach Beginn des offiziellen Transferfensters am 1. Juli schlug Chelsea zu und verpflichtete ihn für mehr als 60 Millionen Euro.

Eine Investition, die sich allein durch diesen Sieg bereits ein gutes Stück rentiert hat. Denn nur der Schritt vom Halbfinale ins Finale spült Chelsea schon gut 25 Millionen Euro in die Kassen, die ganzen zuvor eingesackten Prämien noch gar nicht eingerechnet. Ein Finalsieg würde noch einmal 34 Millionen Euro obendrauf einbringen.

Womöglich kann Pedro allein seine komplette Ablöse nahezu wieder einspielen, sollte er auch im Finale am Sonntag (ab 20:00 Uhr live auf DAZN) gegen Paris Saint-Germain oder Real Madrid zum entscheidenden Mann werden. Ein Startelfeinsatz scheint nach seiner Gala gegen Fluminense unvermeidlich.

Dann hätte er bereits nach wenigen Tagen seinen ersten Titel mit Chelsea eingesackt. Und nicht nur das. "Es wäre mein erster Titel überhaupt, es ist also ein ganz besonderes Spiel", sagte er. Es wäre wieder so eine Geschichte, die nur der Fußball schreibt.