Zurück in der Geburtsstadt
Am Donnerstagnachmittag präsentierte Rot-Weiß Oberhausen seinen siebten Neuzugang für die Saison 2025/26: Alexander Mühling. Der 32-jährige Mittelfeldspieler, der vom Drittliga-Absteiger SV Sandhausen kommt, kehrt damit zurück in seine Geburtsstadt und soll als "wichtiges Puzzlestück" die kommende Saison mitgestalten.
Dennis Lichtenwimmer-Conversano macht deutlich, welche Rolle Mühling bei den Kleeblättern einnehmen soll: Mit seiner Erfahrung aus über 300 Einsätzen in den deutschen Profiligen soll er dem Team weiterhelfen. "Wir freuen uns sehr, mit Alex sowohl einen zweit- und drittligaerfahrenen Spieler als auch gebürtigen Oberhausener gewonnen zu haben", so der Sportliche Leiter. Besonders im Spielaufbau und in der nötigen Effizienz gegen den Ball sieht Lichtenwimmer-Conversano Mühlings Stärken - Eigenschaften, von denen Rot-Weiß künftig profitieren will.
„Das ist definitiv kein lockerer Karriere-Ausklang für mich. (...) Ich möchte mir selbst und den Fans im Stadion zeigen, was ich drauf habe.“ (Alexander Mühling)
Die bisherige Karriere des 32-jährigen Mittelfeldspielers kann sich sehen lassen: Im Sommer 2014 wechselte Mühling aus der U 23 von Bayer Leverkusen zum SV Sandhausen in die 2. Bundesliga. Nach zwei Jahren in Sandhausen schloss sich Mühling Holstein Kiel an und hatte dort großen Anteil am Zweitliga-Aufstieg der Störche. Sieben Jahre stand der Rechtsfuß für die Kieler auf dem Platz, ehe er zur Saison 2023/24 wieder zum SV Sandhausen wechselte. Insgesamt 221 Partien absolvierte Mühling in der 2. Liga, 89 weitere in der 3. Liga. Dabei erzielte er 44 Tore und legte 30 Treffer auf.
Trotz seiner klangvollen Vita sieht Mühling in seinem Wechsel in die Regionalliga keinen Grund, weniger professionell zu sein. "Das ist definitiv kein lockerer Karriere-Ausklang für mich", stellt der Routinier klar. "Ich bin vielleicht schon in einem etwas höheren Fußballeralter angekommen, möchte aber mir selbst und den Fans im Stadion zeigen, was ich drauf habe. Unabhängig von meiner Karriere hatten meine Familie und ich vor, nach Oberhausen zurückzukehren. Dass das ich nun für den Verein spielen darf, bei dem ich als Kind immer auf der Tribüne saß, freut mich umso mehr. Die Gespräche mit Dennis und dem Trainerteam waren sehr offen und wir haben schnell zusammengefunden."