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Kein Team im Achtelfinale! Afrika mit bitterer Pleite bei FIFA Klub-WM

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Die Gruppenphase der FIFA Klub-WM hat Sieger und Verlierer hervorgebracht. Zu den Gewinnern gehören ganz klar die Vereine aus Brasilien, die geschlossen den Einzug ins Achtelfinale geschafft haben. Der große Verlierer aber ist Afrika. Denn trotz großer Fanunterstützung scheiterten alle vier Teams bereits in der Vorrunde.

Zusammen kamen der Wydad AC aus Marokko, die Mamelodi Sundowns aus Südafrika, ES Tunis aus Tunesien und Al Ahly aus Ägypten auf lediglich zwei Siege. Die Sundowns besiegten Ulsan HD, zudem setzte sich Tunis gegen den Los Angeles FC durch. Al Ahly und Wydad hingegen blieben komplett ohne Sieg.

Vor allem beim marokkanischen Klub aus Casablanca ist das enttäuschend. Nicht so sehr das Ausscheiden, denn in einer Gruppe mit Manchester City und Juventus Turin war von vornherein klar, dass der Einzug in die K.-o.-Runde eine Sensation wäre. Aber die abschließende Niederlage gegen Al Ain war so nicht zu erwarten.

Schließlich ging der Klub aus den Emiraten zuvor gegen City und Juve zweimal komplett unter, einmal 0:6, einmal 0:5. Wydad konnte besser mithalten, musste sich Al Ain dann aber dennoch geschlagen geben. Ein Rückschlag für Marokko, das bei der WM 2022 starker Vierter geworden war und 2030 WM-Co-Gastgeber sein wird.

Mamelodi Sundowns und ES Tunis hatten Achtelfinale in der eigenen Hand

Auch Al Ahly blieb weitgehend unter den eigenen Möglichkeiten, wenngleich zwei Remis und eine Niederlage keine große Enttäuschung sind. Als afrikanisches Aushängeschild jedoch tat vor allem die 0:2-Niederlage gegen Palmeiras weh, in einer Gruppe mit Inter Miami, Palmeiras und Porto war das Achtelfinale durchaus drin.

Was auch das abschließende Gruppenspiel gegen Porto verdeutlichte. In einem wilden Spiel trennten sich die Teams 4:4, das Ausscheiden stand aber bereits im Vorfeld für beide Klubs fest. Ohne Druck spielten die Ägypter plötzlich groß auf - gegen die beiden Gegner zuvor gelang kein einziger Treffer.

Die Sundowns aus Südafrika hatten am letzten Spieltag hingegen das Weiterkommen in der eigenen Hand, ebenso ES Tunis. Während die Südafrikaner gegen Fluminense durchaus Chancen hatten, erwies sich der FC Chelsea im direkten Duell mit den Tunesiern als eine Nummer zu groß.

Insgesamt wurde deutlich: Nicht nur die Lücke zu Europa ist groß, auch Brasilien hat den afrikanischen Teams noch einiges voraus. Womöglich sieht das in vier Jahren bei der nächsten Auflage der Klub-WM bereits etwas anders aus. Die Auflage 2025 jedoch hielt für Afrika vor allem eines bereit: Lehrgeld.