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Keine Zukunft für Mrowca bei Preußen Münster

kicker

Neuer Spielstil unter Ende

Knapp zwei Wochen nach dem Zweitliga-Klassenerhalt laufen bei Preußen Münster die Vorbereitungen für die neue Saison. Angefangen mit einem großen Kaderumbruch und Spielern, für die der Traditionsklub keine Verwendung mehr hat. Dass die Zusammenarbeit mit Holmbert Fridjonsson, Dominik Schad und Winter-Zugang Florian Pick endet, überrascht nicht.

Etwas verwunderlich hingegen ist, dass Preußens Leistungsträger in der Abwehr, Luca Bazzoli, ebenso keinen neuen Vertrag erhält. Mit der Einstellung von Neu-Trainer Alexander Ende, dessen Verpflichtung von Drittligist Verl in der vergangenen Woche publik wurde, wird sich die Spielphilosophie ändern, sodass viel darauf hindeutet, dass dazu passende Spieler geholt werden.

Mrowca und Kittner widersprechen sich

Einer, der offenbar auch keine Rolle in Endes Überlegungen spielt, ist zudem Sebastian Mrowca. Der 31-jährige Routinier, dessen Heimat entweder das defensive Mittelfeld oder ein Platz in der Dreierkette ist, kam im April zu seinem Comeback, nachdem er sich im Sommer-Trainingslager 2024 die Achillessehne gerissen hatte und lange außen vor gewesen war.

Entgegen seiner Hoffnungen auf einen Verbleib beim Zweitligisten, die auf positiven Signalen aus dem April beruhten, muss sich auch der Pole eine neue Aufgabe suchen. Zwar hält Sportchef Ole Kittner dagegen und sagt, es habe nie ein Angebot gegeben. Dennoch ist die Enttäuschung bei Münsters Abwehrmann groß.

"Die Begründung war, dass ich das hohe Pressing mit meinem Fitnesszustand nicht leisten kann." Auf die kommende Saison gemünzt, ist diese Aussage schon mal ein Indiz, wie Ende spielen lassen möchte.

Mögliche Verstärkungen könnten in diesem Fall Endes Ex-Spieler Berkan Taz (Mittelfeld, SC Verl) und Nico Ochojski (Abwehr, Jahn Regensburg) sein.