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Kimmichs Vorfreude auf einen besonderen Jubiläums-Gast

kicker

Kapitän des DFB schwärmt von CR7

Nach der Bundesliga-Saison ist für Joshua Kimmich vor der Nations League und nach dem Final Four vor der Klub-WM. "Ich", unterstreicht er, "freue mich wirklich auf jedes Spiel." Und ganz besonders auf sein Jubiläum. Mit seinem 100. Einsatz durchbricht der 30-Jährige eine Schallmauer, nur 13 Nationalspieler haben mehr Partien für Deutschland bestritten.

Und Kimmich wäre nicht Kimmich, würde er vor "diesem für mich ganz besonderen Spiel" nicht auf einen verweisen, der noch deutlich mehr Partien für sein Land bestritten hat und damit in München der perfekte Jubiläums-Gast ist: Cristiano Ronaldo.

Kimmich hat am Montag auf dem Podium im Presseraum des Home Ground in Herzogenaurach Platz genommen, beantwortet die zahlreichen Fragen zu seinen Fintnessgeheimnissen, seiner Spielvor-und Nachbereitung und macht dann den Schlenker zum Gegner. "Ronaldo macht am Mittwoch sein 220. Länderspiel, hat über 130 Tore erzielt. Davon bin ich noch ein gutes Stück entfernt", sagt er und lacht. Dann wird Kimmich ernst: "Das ist eine richtig krasse Zahl. So eine Konstanz über mehr als 20 Jahre auf diesem Niveau ist total außergewöhnlich."

Für Kimmich ist der inzwischen 40-jährige Portugiese nicht nur ein ganz besonderer Jubiläums-Gast, sondern auch "ein ganz spezieller Spieler. Für mich sind Begegnungen mit ihm auch deshalb so speziell, weil er schon auf Top-Niveau war, als ich noch ein Junge war." Als Ronaldo sein erstes großes Turnier, die Europameisterschaft 2004, spielte, war Kimmich neun Jahre jung. "Ich habe ihn früher immer spielen gesehen, jetzt ist er immer noch dabei. Es ist speziell, als Profi auf diesem Niveau so lange zu performen."

"Die WM-Vorbereitung hat jetzt schon gestartet"

Im vergangenen Herbst hat Kimmich, halb im Scherz, vermutlich aber vielmehr im Ernst gesagt, die WM 2026 müsse nicht seine Letzte sein. Genau die aber hat er auch jetzt im Hinterkopf, da er sich mit seiner Mannschaft auf das anstehende Final Four vorbereitet. Es geht am Mittwoch und Sonntag noch nicht um den ganz großen Titel, der Kapitän aber schärft, wie es seine Art ist, die Sinne: "Die WM-Vorbereitung beginnt nicht vor dem Turnier, sondern sie ist jetzt schon gestartet. Und der Nations-League-Titel wäre wichtig für unser Selbstverständnis, die Top-Teams schlagen zu können."