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Kwasnioks Extra-Lob für Hübers und Martel

kicker

Den guten Tipp ans geneigte Publikum hob sich Lukas Kwasniok für das Ende der Pressekonferenz auf: "Zum Abschluss des Spieltages, wenn es den Menschen langweilig wird", verwies er auf den Spielbeginn um 19.30 Uhr in Müngersdorf und gab diesen Rat auch "allen Nicht-FC-Fans" im Lande: "Ich würde einschalten. Es wird sicher ein interessantes Spiel."

Vor Wochenfrist wären die Rollen zwischen dem Aufsteiger aus Köln und dem Europapokal-Teilnehmer aus Freiburg noch recht klar verteilt gewesen, mit Vorteilen für die Breisgauer. Nach dem Sieg des FC in Mainz und der Heimpleite der Freiburger gegen den FC Augsburg sieht das ein wenig anders aus: "Der Sieg in Mainz lässt uns mit etwas breiterer Brust antreten."

Kwasniok weiß um die Defizite seines Teams, das sich offensiv noch nicht endgültig gefunden hat. Und der Schluss, den er daraus zieht, ist wenig verblüffend: Das Trainer-Team legt noch das Hauptaugenmerk auf die Defensive. Man dürfe nicht vergessen, dass die Stabilität der Abwehr ein Hauptgrund für den Aufstieg gewesen sei.

Van den Berg scharrt mit den Hufen

Kwasniok scheut sich nicht, in diesem Zusammenhang einzelne Spieler öffentlich zu loben: "Eric Martel und Timo Hübers muss man herausheben, weil sie Orientierungspunkte für die anderen Spieler sind. Wir haben uns in Mainz in die Bälle geworfen und mit viel Herz verteidigt. Eine gute Mannschaft zeichnet nicht nur das Spiel mit dem Ball aus, sondern auch, wie gut sie verteidigt."

Dies gelang den Kölnern über weite Strecken ordentlich, trotz neu formierter Abwehrreihe, zu der demnächst noch Rav van den Berg stoßen wird. Gerne würde der Niederländer bereits am Sonntag in der Startelf stehen. Doch der Trainer bremst den Ehrgeiz des Neuzugangs noch ein wenig: "Er ist fit. Aber du bist ohne absolute Vorbereitung ein bisschen im Hintertreffen. Wir haben ihn für die nächsten Jahre verpflichtet und nicht für die nächsten Tage. Es ist noch nicht final entschieden. Rav ist näher dran, aber ob er so weit ist, dass er Sonntag von Beginn an spielen kann, kann ich nicht sagen."

Personell kann der FC aus dem Vollen schöpfen, alle Profis, die leicht angeschlagen waren, sind wieder ins Training eingestiegen.

Dem ersten Heimspiel der neuen Saison sieht der Trainer mit Vorfreude entgegen. Aber vor allen Dingen will er die Spieler in die Pflicht nehmen, was die Stimmung angeht: "Wichtig ist, dass das Stadion auch nach dem Spiel laut ist, weil wir eine gute Leistung gezeigt haben. Wir freuen uns auf die Atmosphäre. Wir haben die Verpflichtung, den Fans etwas zu bieten. Wir sind verantwortlich, dass wir den zwölften Mann in unserem Rücken haben." Und vielleicht auch dann den einen oder anderen Nicht-FC-Fan daheim am Fernseher.