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Gregoritsch: "Ich habe mich über das ganze Spiel hinweg entschuldigt"

kicker

Es waren gerade einmal wenige Sekunden gespielt, da wurde das Spiel nach einem unglücklichen Zusammenprall von Michael Gregoritsch und Rani Khedira unterbrochen. "Ich hatte einfach keine Körperspannung, weil ich mich drehe und er mit seinen 95 Kilos in mich reinrennt, es war keine Absicht", erläuterte Khedira besagte Szene nach dem 1:1 bei Sky und gab zu: "Die 30 Sekunden waren anspruchsvoll für mich, ich hatte kurz überlegt, ob ich mich auswechseln lasse." Der Mittelfeldmann war zwar kurzzeitig benommen, machte jedoch weiter und hielt schlussendlich bis zur 82. Minute durch, als dann für ihn Schicht war.

Der Berliner war damit nur eine Minute kürzer auf dem Platz als ebenjener Gregoritsch, der sich auch nach Abpfiff nochmal für den Zusammenprall entschuldigte. "Es hat mir so leidgetan", sagte der Österreicher und verriet: "Ich will ihm wirklich ausweichen und er läuft mir rein. Ich dachte, er blockt mich, auf einmal dreht er sich weg. Rani ist einer meiner engsten Freunde im Fußball. Man sieht auch, ich entschuldige mich direkt. Es war mir auch unangenehm, weil ich es gar nicht wollte. Es war unglücklich, ich habe mich über das ganze Spiel hinweg entschuldigt."

Zwischen den beiden Kumpels gab es jedenfalls kein böses Blut, das war sehr deutlich. Khedira luchste Gregoritsch aber das Versprechen ab, dass dieser als Entschädigung das nächste gemeinsame Essen bezahlen solle.

Gregoritschs spricht über erste Eindrücke

Anschließend wandte sich der 31-jährige Österreicher anderen Dingen zu und betonte, dass es ein sehr schönes Gefühl gewesen sei, wieder auf dem Platz zu stehen. "Ich habe die Bundesliga sehr vermisst und bin sehr froh, wieder hier zu sein", sagte der Grazer und verwies dabei auch darauf, dass er "eine sehr lange Winterpause" hatte und erst seit zehn Tagen in Augsburg sei. Da können die Abläufe mit dem Rest der Mannschaft noch nicht reibungslos funktionieren. "Wir hatten nicht ganz so viel Trainingszeit."

Dennoch hat er bereits großes Vertrauen in die Mannschaft und hält große Stücke auf sie. Man sehe zwar, "dass die Mannschaft ein bisschen verunsichert ist, aber es sind richtig gute Jungs - eine intakte Mannschaft mit viel Qualität." Als seine persönliche Aufgabe betrachtet er zudem, dass er "als einer der ältesten Spieler" des Kaders seinen Mitspielern dabei helfen kann, Selbstvertrauen wieder zurückzubekommen - und er glaubt an das Team. "Wir werden immer besser. Deswegen bin ich guter Dinge."

Sportlich zählt für ihn aktuell nur der Klassenerhalt, "dem wir alles unterordnen müssen". Und der geht am Sonntag (17.30 Uhr, LIVE! bei kicker) mit dem Heimspiel gegen Freiburg in die nächste Runde.