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Mainz macht Kawasaki-Transfer offiziell

kicker

Sota Kawasaki kommt für eine Leihgebühr in Höhe von 200.000 Euro vom japanischen Erstligisten nach Mainz und erweitert damit die Optionen von Trainer Bo Henriksen im Mittelfeld. Die 05er sicherten sich zudem noch eine Kaufoption, die in etwa bei einer Million Euro liegen soll. Dass der 23-Jährige durchaus als Schnäppchen zu werten ist, liegt auch daran, dass die Mainzer nach Informationen aus Japan von einer Ausstiegsklausel in Kawasakis Vertrag Gebrauch machen.

"Sota Kawasaki ist ein sehr vielseitiger Spieler. Er bringt Technik, Beidfüßigkeit und Laufstärke mit", beschreibt Sportdirektor Niko Bungert den Neuzugang: "Direkt ins Auge gestochen ist uns, dass er es liebt, seine Gegner hoch und unermüdlich zu attackieren - das passt hervorragend zu unserem Spiel. Wir sind uns sicher, dass er sich sportlich und persönlich wunderbar in unser Team, unseren Verein und die Stadt einfügen und der nächste der vielen japanischen Spieler wird, die sich hier in Mainz einen Namen machen konnten."

Erste Auslandsstation für 23-Jährigen

Weil in Japan die Saison im Februar beginnt, hat Kawasaki in der laufenden J-League bereits 23 Spiele bestritten und vier Tore erzielt. In Mainz soll er nun seinen Landsmann Kaishu Sano unterstützen, der vor einem Jahr für eine Ablöse von 2,5 Millionen Euro von Kashima Antlers kam und voll einschlug. Sano bildet mit Nadiem Amiri die Doppelsechs, Kawasaki soll davor spielen.

"Ich habe Mainz 05 in der vergangenen Saison verfolgt und mir die Spiele angeschaut. Mir gefällt die offensive Spielweise und das aggressive Vorwärtsverteidigen sehr", freut sich der 23-Jährige auf seinen neuen Arbeitgeber. Der Japaner steigt direkt in die Sommervorbereitung der Mainzer ein, soll aber mit Blick auf die Belastungssteuerung zunächst nur dosiert mittrainieren. Mainz ist die erste Auslandsstation für Kawaski, der seit 2020 in Kyoto spielte und mit dem Klub 2021 in die erste japanische Liga aufgestiegen war.