Fehlercode: %{errorCode}

Lopez: "Es zählt nur Darmstadt"

kicker

Was eine Kreuzbandverletzung bedeutet, hat er am eigenen Leib erfahren. Knapp zwei Jahre ist es her, da zog sich Sergio Lopez diese Verletzung beim FC Basel zu. Fast die gesamte Saison fiel er aus. Und im Anschluss wechselte er zum SV Darmstadt 98. Dass er dort zum unangefochtenen Stammspieler wurde, hing auch damit zusammen, dass der ursprünglich für seine Position gesetzte Matthias Bader sich ebenfalls einen Kreuzbandriss zuzog und seit Ende August 2024 kein Pflichtspiel mehr für die Lilien bestritten hat.

Mitgefühl für den Konkurrenten

"Das ist eine schwierige Verletzung und ein langer Weg zurück auf das Feld, der oft langweilig ist", sagt Lopez mitfühlend über seinen Konkurrenten. Aber Bader sei schon im Training "sehr, sehr gut" und werde bald wieder zur Verfügung stehen. Wer dann auf der rechten Außenbahn spiele? "Das weiß nicht, das musst du den Trainer fragen", sagt er und lacht. Ob Bader oder er sei letztlich aber auch egal: "Es zählt nur Darmstadt."

Intensität ist wichtiger als die Formation

Die taktische Formation der Lilien in der Defensive spielt letztlich auch keine Rolle für Lopez. Trainer Florian Kohfeldt probierte in der Vorbereitung quasi gleichberechtigt sowohl eine Dreier- wie auch eine Viererabwehrkette aus. "Ich glaube, wir können beides spielen. Das gibt uns Variabilität", sagt Lopez. "Aber letztlich ist es egal, welches System wir spielen, wenn wir gut spielen und die richtige Intensität haben."

"Ich will nur spielen"

Immer hat Lopez in der Vergangenheit betont, dass er sich als Mann für die rechte Außenbahn sieht. Dort hat er von Jugend an gespielt, lernte bei Real Madrid unter anderem von einem Star wie Daniel Carvajal, worauf es auf dieser Position ankommt. Aber womöglich muss er nun doch etwas flexibler werden. "Ich habe jetzt auch ein bisschen auf der Sechs trainiert und auch in der Dreierkette auf der linken Seite", sagt er. "Aber das ist ja egal. Ich will nur spielen. Wo, ist mir egal."

Lob für den Teamgeist

Dass sein Landsmann Guille Bueno, der von Dortmund II ausgeliehen war, den Verein verlassen hat und sich dem spanischen Zweitligisten Real Valladolid angeschlossen hat, bedauert Lopez. Allerdings fühle er sich auch so im Team sehr wohl. Wie einfach die Integration ist, habe er selbst am eigenen Leib erfahren und jetzt beim japanischen Neuzugang Hiroki Akiyama erneut gesehen. "Der war gerade zwei Tage bei uns und hat gegen St. Gallen gleich super gespielt."