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Lothar Matthäus fordert Taktik-Revolution beim FC Bayern!

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Für den FC Bayern München endete die FIFA Klub-WM mit einem Albtraum. Nicht nur, dass im Viertelfinale gegen Paris Saint-Germain Schluss war. Viel schlimmer wog die schwere Verletzung von Jamal Musiala, der mit Wadenbeinbruch und ausgerenktem Sprunggelenk weite Teile der Hinrunde verpassen wird.

Während die Bayern jetzt versuchen müssen, den Ausfall ihres Unterschiedsspielers irgendwie aufzufangen, sowohl taktisch als auch personell, bringt Lothar Matthäus eine tiefgreifende Änderung beim Rekordmeister ins Spiel. Der Rekordnationalspieler rät Trainer Vincent Kompany zu einer taktischen Revolution.

Der Belgier sollte, so Matthäus, Abstand nehmen vom 4-2-3-1-System, das seit der Ära von Louis van Gaal die Grundformation nahezu aller Bayern-Mannschaften und -Trainer war. Einzig Pep Guardiola probierte während seiner Zeit eigene Formationen aus, spielte aber oftmals dann doch in der bewährten Grundordnung.

"Bayern lässt zu viele Chancen zu und kassiert zu viele Gegentore. Das 4-2-3-1 ist das FCB-System und war es immer, aber dafür müssen alle Spieler zur Verfügung stehen und alles muss funktionieren", schrieb Matthäus in seiner Kolumne für "Sky". Stattdessen rät der 64-Jährige zu einer Dreierkette in der Defensive.

Dreierkette als Zukunftsmodell beim FC Bayern?

"Eine Dreierkette wäre zwar nicht Bayern-like, könnte aber für mehr Stabilität in der Defensive sorgen. Jonathan Tah ist es aus Leverkusen gewohnt, in dieser Formation zu spielen. Neben Tah in der Mitte könnte Upamecano rechts agieren und hinten links Ito oder Stanisic", erklärte er.

Das würde allerdings bedeuten, dass ein Offensivspieler geopfert wird - sofern man die Außenbahnen nicht mit reinen Flügelstürmern besetzen möchte. Die Musiala-Verletzung könnte diesbezüglich eine Möglichkeit darstellen, die Taktik umzustellen. Matthäus zufolge könnten die Bayern dennoch weiterhin für Torgefahr sorgen.

Man hätte zwar "etwas weniger Wucht, aber immer noch genügend, um in die torgefährlichen Situationen zu kommen", meint er. An der Qualität des Teams zweifelt er ohnehin nicht.

"Wenn ich eine Aufstellung mit den aktuellen Spielern mache, steht eine Mannschaft auf dem Platz, die in der Champions League unter die besten vier Teams kommen kann und sie theoretisch auch gewinnen könnte", stellte er klar.