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Luis Suarez will Tore sprechen lassen

FIFA
  • Inter Miami CF spielt im Achtelfinale der Klub-WM gegen Paris Saint-Germain
  • Luis Suárez will es gegen seinen Ex-Trainer nochmals wissen
  • "Luis Enrique hat mich sportlich und persönlich geprägt wie nur wenige Trainer"

Auch mit 38 Jahren lässt Luis Suárez es noch krachen. Der Uruguayer gehört längst zu den erfolgreichsten Torjägern der Fußballgeschichte – und zeigt auch bei der FIFA Klub-Weltmeisterschaft 2025™, dass er noch längst nicht zum alten Eisen gehört.

Seinen Kritikern antwortet Suárez auf die einzig passende Art: mit Treffern. Jüngstes Beispiel – sein sehenswertes Tor für Inter Miami CF gegen Palmeiras am dritten Spieltag der Gruppe A, als er nach einer starken Einzelaktion den Ball eiskalt im Netz versenkte. Seine Botschaft an die Zweifler: "Ihr könnt weiter reden – ich mache weiter Tore."

523 Mal hat der Routinier in seiner außergewöhnlichen Karriere bereits getroffen, die 2005 begann. Allein in diesem Jahr steht Suárez bei neun Treffern – in 24 Einsätzen für Inter Miami kommen dazu noch zehn Assists. Drei seiner Tore erzielte er in der Concacaf Champions Cup, wo Miami im Halbfinale ausschied. In der MLS traf er fünf Mal, unter anderem gegen New York Red Bulls (2), Houston Dynamo, Montreal und Columbus.

"Ein paar Kugeln hatte der Pistolero noch im Lauf“, kommentierte Suárez selbst scherzhaft in den sozialen Medien – als Antwort auf einen offiziellen FIFA-Post zu seinem Treffer gegen Palmeiras. Auch der FIFA-Account @fifaworldcup_es schrieb: "Immer weiter so, @LuisSuarez9 – was für ein Tor, Pistolero!" Beim 2:2 gegen die Brasilianer ließ Suárez erst drei Gegenspieler aussteigen – Lucas Evangelista, Gustavo Gómez und Bruno Fuchs – bevor er mit links eiskalt einschob.

Nach dem Remis steht Inter Miami als einziges US-Team noch im Wettbewerb. Während die Seattle Sounders und Los Angeles FC bereits ausgeschieden sind, geht es für die Mannschaft von Lionel Messi und Suárez im Achtelfinale gegen Paris Saint-Germain – ein Duell voller Geschichten.

Nicht nur Messi wird erstmals gegen einen seiner Ex-Klubs spielen – auch für Suárez wird das Aufeinandertreffen mit PSG besonders: Auf der Bank der Franzosen sitzt Luis Enrique, der Trainer, der Suárez einst entscheidend geprägt hat. Gemeinsam gewannen sie 2015 mit dem FC Barcelona die UEFA Champions League – die bisher einzige für Suárez. Fünf Spieler von damals stehen heute bei Inter Miami unter Vertrag: Suárez, Messi, Sergio Busquets, Jordi Alba und Javier Mascherano, mittlerweile Trainer des Teams aus Florida.


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Damals, im Juni 2015, standen alle fünf in der Startelf, als Barça in Berlin mit 3:1 gegen Juventus gewann. Suárez steuerte den entscheidenden zweiten Treffer bei – für Messi war es bis heute der letzte Triumph in der Königsklasse.

"Luis Enrique hat mich sportlich und persönlich geprägt wie nur wenige Trainer“, blickt Suárez zurück. "Ich war schon immer extrem ehrgeizig, aber er hat diesen Hunger noch weiter entfacht. Er hat mir beigebracht, mich cleverer in den Räumen zu bewegen, taktisch disziplinierter zu spielen und den Fokus auf die Mannschaft zu legen."

Drei Jahre lang stürmte Suárez unter Luis Enrique für Barça. Gemeinsam mit Messi und Neymar bildete er das gefürchtete MSN-Trio – 2015 holten sie auch den Titel bei der Klub-WM, mit einem klaren 3:0 im Finale gegen River Plate. Suárez erzielte damals in Japan zwei Tore.

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Zehn Jahre später ist der Pistolero immer noch da – Seite an Seite mit Messi, erneut auf Titeljagd. "Natürlich wissen wir, wie schwer das gegen den amtierenden Champions-League-Sieger wird", betont Suárez. "PSG ist Favorit, keine Frage – aber wir haben unsere Qualitäten und werden alles reinhauen. Fehler werden gnadenlos bestraft, doch wenn sich Chancen ergeben, müssen wir eiskalt sein."

Suárez wurde bereits als Spieler des Spiels gegen Palmeiras ausgezeichnet – sein neunter Scorerpunkt des Jahres. Inter Miami hat mit dem Einzug ins Achtelfinale und dem überraschenden Aus von Teams wie dem FC Porto, Atlético de Madrid oder Salzburg für Aufsehen gesorgt.

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"Wir haben bewiesen, dass wir mithalten können – das ist ein starkes Zeichen für die MLS", sagt Suárez. "Jetzt gilt es, fokussiert zu bleiben – denn wir sind noch nicht fertig."

Der Pistolero hat noch Munition – das hat er eindrucksvoll bewiesen.


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