Leihe nach Verletzungsdrama?
Jeder kennt sie, die Leidensgeschichte von Wolverhampton-Legionär Sasa Kalajdzic. Drei Kreuzbandrisse, zwei davon allein in den letzten drei Jahren. Dabei hat der 19-fache Teamstürmer Österreichs so unheimlich viel Potenzial. Das weiß man auch beim Premier-League-Klub, der einst 18 Millionen Euro für ihn hingeblättert hat. Dementsprechend sehnsüchtig haben die Anhänger der Wolves das Comeback des 27-Jährigen erwartet. Doch bis heute vergebens. Immerhin: Für das zweite Team stand er wieder auf dem Platz, wie er via Instagram bestätigt: "Ich bin ich auch stolz darauf, dass ich letzte Woche meine ersten Spiele mit der zweiten Mannschaft bestritten habe."
Der Satz war Teil einer emotionalen Botschaft, die Kalajdzic nach seiner jahrelangen Leidenszeit an die Fans gerichtet hat: "Ich kann nicht beschreiben, wie glücklich und dankbar ich bin, nach so langer Zeit wieder auf dem Platz zu sein. Das alles wäre nicht möglich gewesen ohne die bedingungslose Unterstützung meiner Familie, meiner Frau und meines Sohnes, die mir jeden Tag ein Lächeln ins Gesicht zaubern, selbst an den schwierigsten Tagen. Auch nicht ohne jedes einzelne Mitglied der medizinischen und Fitnessabteilung: Mir fehlen die Worte für die Zeit, die Arbeit und die Geduld, die jeder von ihnen in mich investiert hat."
Leihe im Sommer wahrscheinlich
Doch dass Kalajdzic bald wieder für die Wolves in der Premier League aufläuft, ist zum jetztigen Stand eher fraglich. Wesentlich wahrscheinlicher ist, dass der Stürmer verliehen wird, wie auch der Journalist Liam Keen zuletzt angedeutet hat. Eine Rückkehr in die deutsche Bundesliga sei möglich. Das habe Kalajdzic bereits selbst angedeutet. Sein Trainer, Vitor Pereira, meint indes, dass sich der Stürmer "physisch und mental" weiter aufbauen muss, um wieder auf dem Platz stehen zu können.