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Mit einem Jahr Verspätung: Braunschweig holt Heußer

kicker

Zwar absolvierte Robin Heußer in der vergangenen Saison 28 Spiele für den Karlsruher SC in der 2. Bundesliga (ein Tor, ein Assist), beginnen durfte der im Zentrum variabel einsetzbare Mittelfeldspieler aber nur fünfmal. Zu wenig für Heußers Ansprüche, war er bei seiner vorherigen Station, dem SV Wehen Wiesbaden, mit über 3000 Einsatzminuten in 37 Spielen doch noch der Dauerbrenner gewesen.

Nach Wiesbadens Abstieg im Vorjahr entschied sich Heußer dennoch für einen Wechsel zum KSC, auch wenn andere Vereine den damals 26-Jährigen ebenfalls umworben hatten. Darunter Eintracht Braunschweig. Mit einem Jahr Verspätung geht es jetzt doch an die Hamburger Straße, wo Heußer einen Vertrag bis 2027 unterschrieb und zu seinen bisher 62 Zweitligaspielen möglichst viele hinzukommen sollen.

"Hohe Laufbereitschaft und Intensität mit und gegen den Ball"

"Es ist nicht das erste Mal, dass wir Robin verpflichten wollten - wir verfolgen seine Entwicklung bereits seit seiner Zeit in Ulm. Robin ist ein sehr fleißiger Spieler mit ausgeprägtem Spielverständnis", wird BTSV-Sport-Geschäftsführer Benjamin Kessel auf der Vereinswebsite zitiert. "Seine hohe Laufbereitschaft und die Intensität, die er mit und gegen den Ball zeigt, passen exakt zu unserer Spielidee. Mit ihm gewinnen wir zudem einen intelligenten und bodenständigen Charakter, der auch menschlich hervorragend in unsere Mannschaft passt."

Ausgebildet wurde der gebürtige Aschaffenburger beim 1. FC Nürnberg. Nach sieben Jahren beim Club, wo Heußer in der Zweitvertretung erste Erfahrungen im Herrenbereich sammelte (67 Regionalliga-Spiele), wechselte er im Sommer 2020 nach Ulm (74 Regionalliga-Spiele). Weitere zwei Jahre später ging es nach Wiesbaden. Nun zieht der 27-Jährige bereits nach einem Jahr von Karlsruhe nach Braunschweig weiter.

"Die Gespräche mit den Verantwortlichen der Eintracht haben mich sehr überzeugt, weil mir sehr viel Wertschätzung entgegengebracht wurde. Ich freue mich enorm, hier in Braunschweig zu sein und von nun an das blau-gelbe Dress zu tragen", so Heußer.