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Nach 90 Jahren Wartezeit: Union Saint-Gilloise ist Meister in Belgien

kicker

David Matchwinner mit Doppelpack

Die ersten Sechs qualifizieren sich in Belgien für die Meisterrunde. Union Saint-Gilloise war als Tabellendritter in selbige eingezogen. Und dort steigerte sich das Team von Trainer Sebastien Pocognoli immens, wies die Konkurrenz in die Schranken.

Allerdings war es am Ende eine enge Kiste zwischen Union und dem aktuellen Meister Club Brügge. Vor dem letzten Spieltag lagen beide Teams nämlich nur einen Punkt auseinander. Einen knappen Vorsprung, den sich die Pocognoli-Elf am letzten Spieltag nicht mehr nehmen ließ.

Das Heimspiel gegen Gent ging für Saint-Gilloise gut los, nach nur elf Minuten traf Franjo Ivanovic zur Führung. Aber noch vor der Pause glichen die Gäste durch Andri Gudjohnsen aus (45.). Nach dem Seitenwechsel schlug dann die große Stunde von Promise David. Der Stürmer erzielte nämlich einen Doppelpack (68., 75.), schoss seine Farben somit zum 3:1-Erfolg und zur Meisterschaft. Im Parallelspiel kam Brügge gegen Royal Antwerpen nicht über ein 1:1 hinaus.

Keine Niederlage in der Meisterrunde

Für Union Saint-Gilloise war es die fast perfekte Meisterrunde. In zehn Spielen gab es neun Siege und ein Remis. In diesen zehn Begegnungen ließ der neue belgische Meister nur drei Gegentore zu - ein absoluter Topwert, Brügge folgt als Zweiter dahinter mit sechs Gegentreffern. Auch in der Offensive ist der Spitzenreiter spitze, traf 22 Mal und damit einmal mehr als der schärfste Verfolger.

Somit hat in den Brüsseler Gemeinden Saint-Gilles und Forest, Union beheimatet ist, eine lange Wartezeit ein Ende: Es ist zwar schon der zwölfte Meistertitel für den Klub, aber der erste seit der Saison 1934/35.