Fehlercode: %{errorCode}

Nach dem Jubelabend bereitet Mainz den nächsten Transfer vor

kicker

Schon in den Tagen vor dem 4:1 gegen Rosenborg Trondheim nahmen die Spekulationen um eine weitere Verpflichtung für die Offensive zu. Erneut tauchte dabei der Name William Böving auf. Der Spieler von Sturm Graz steht nach Informationen des kicker jedoch nicht ganz oben auf der Mainzer Kandidatenliste.

"Er ist einer von einigen spannenden Spielern, aber wir haben uns noch nicht final festgelegt. Wir wollten erst einmal das Spiel abwarten und werden schauen, auf wen es hinausläuft", lässt sich Sportdirektor Niko Bungert nicht in die Karten schauen. Dass noch ein Spieler abgegeben wird, schließt er weitgehend aus. Auch wenn der Transfermarkt durch den bevorstehenden Wechsel von Nick Woltemade vom VfB Stuttgart zu Newcastle United und die damit verbundene Transferentschädigung von bis zu 90 Millionen Euro neuen Schwung erhalten hat.

Das Play-off-Rückspiel gegen Trondheim entwickelte sich eine Woche nach der 1:2-Niederlage in Norwegen zu jenem "speziellen Abend", den sich Sportvorstand Christian Heidel gewünscht hatte. "Die Jungs haben sich damit auch final dafür belohnt, dass sie vergangene Saison ein ganz tolles Jahr gespielt haben", betont Bungert. Mit Spannung erwartet man in Mainz nun die Computer-Auslosung der Ligaphase am Freitagmittag in Monaco.

Berg- und Talfahrt für Bell

Eine Berg- und Talfahrt der Emotionen erlebte Stefan Bell beim 4:1 gegen Rosenborg. Das 34-jährige Mainzer Urgestein stand bereits beim letzten Europapokalauftritt des FSV im Jahr 2016 in der Gruppenphase der Europa League auf dem Rasen.

Bereits in der 28. Minute zahlte es sich aus, dass Innenverteidiger wie Bell oder Dominik Kohr immer wieder ins Angriffsdrittel vorstießen. Bell brachte sein Team mit 1:0 in Führung, nachdem Trondheims Keeper einen Kopfball von Jae-Sung Lee pariert hatte. Bell: "Für mich persönlich war es ein kurzes Hoch und dann war ich wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Entscheidend war die Reaktion auf das Gegentor."

Vom 1:1 ließ sich die Mannschaft von Bo Henriksen nicht entmutigen. Die folgenden 80 Minuten waren von einer großen Mainzer Dominanz geprägt. Die 30.000 Zuschauer im bis auf den Gästeblock ausverkauften Stadion sahen eine Torszene nach der anderen, am Ende betrug das Chancenverhältnis 12:2.