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Nach enttäuschender Saison: Aue kündigt "größeren Umbruch im Profikader" an

kicker

Erzgebirgler verpassen DFB-Pokal

Am Samstag hätte Erzgebirge Aue die Spielzeit noch halbwegs retten können, wenn man sich über den Sachsenpokal für die Hauptrunde des DFB-Pokals qualifiziert hätte. Das ist aber nicht geschehen, vielmehr unterlagen die Veilchen Regionalligist Lok Leipzig mit 5:6 im Elfmeterschießen - zuvor waren über 120 Minuten keine Tore gefallen.

DFB-Pokal verpasst und die Liga gerade einmal auf Platz 13 abgeschlossen - in Sachsen sitzt der Stachel tief. "Die Enttäuschung ist spür- und greifbar. Egal wohin man schaut im lila-weißen Lager. Der Frust ist verständlich, nach den vielen Rückschlägen samt Zittereinlage im Liga-Betrieb endet die ernüchternde Saison 2024/25 mit einer weiteren Niederlage statt mit einem Titel", heißt es in einer Klubmitteilung.

Analysen und Konsequenzen

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Nun gelte es, die "spielfreie Zeit" zu nutzen, um zu "zu analysieren, zu kritisieren und die Wirkung, den Einfluss unserer Entscheidungen zu hinterfragen und Schlüsse zu ziehen. Die Aufarbeitung 2024/25 ist in vollem Gange."

Der Drittligist hatte 16 Punkte in den ersten sieben Spieltagen geholt (5-1-1), konnte dieses Niveau dann aber nicht mehr halten und wurde schlussendlich ins graue Mittelfeld der Tabelle durchgereicht. Auch zwei Trainerwechsel halfen nicht - zuerst hatte man sich im Herbst von Pavel Dotchev getrennt, anschließend übernahm Jörg Emmerich interimsweise, ehe Jens Härtel im Januar die Verantwortung erhielt.

"Tabellenplatz 13 nach perfektem Saisonstart kann trotz der langen Verletztenliste nicht der Anspruch unseres Kumpelvereins sein", heißt es nun von Klub, der gleichzeitig einen "größeren Umbruch innerhalb des Profikaders als ursprünglich geplant" ankündigte, "weil wir neue Impulse und die richtige Mentalität brauchen für ambitioniertere Ziele in der Saison 2025/26."

Es war aber nicht alles schlecht, so verwies Aue auch auf die positiven Aspekte, so das Fundament des Vereins "absolut tragfähig, was Mitglieder- und Zuschauerzahlen, Sponsoren-Leistung und Nachwuchsarbeit betrifft". Auch deshalb blicke man "optimistisch nach vorne".