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Nach Europa-League-Ausschluss: Palace zieht vor den CAS

kicker

Im Kampf um einen Platz in der Europa League macht Crystal Palace seine Ankündigung wahr und zieht vor den Internationalen Sportgerichtshof (CAS). Die UEFA hatte den FA-Cup-Sieger wegen eines Verstoßes gegen die "Multi-Club Ownership"-Regeln aus dem Wettbewerb ausgeschlossen und stattdessen in die Conference League versetzt.

"Wir kämpfen weiter", erklärte Palace-Klubboss Steve Parish am Mittwoch im Podcast "The Rest Is Football" von Gary Lineker. "Es gibt ein Berufungsverfahren, also gehen wir vor den CAS, und wir sind sehr hoffnungsvoll. Wir glauben, dass wir gute rechtliche Argumente haben. Wir glauben nicht, dass dies die richtige Entscheidung ist."

Hintergrund der UEFA-Entscheidung ist, dass Palace-Co-Eigentümer John Textor bis vor Kurzem gleichzeitig bei Europa-League-Starter Olympique Lyon Hauptanteilseigner war und die Klubs es bis zur Deadline am 1. März versäumt hatten, die Mehrheitsverhältnisse zu klären und etwa Anteile in einen Blind Trust zu legen. "Wir wissen eindeutig, dass John keinen entscheidenden Einfluss auf den Verein hatte", argumentiert Parish. "Wir wissen, dass wir das ohne jeden Zweifel bewiesen haben, weil es eine Tatsache ist."

"Es scheint nicht viel Vertraulichkeit zu geben"

Profiteur des Ausschlusses ist nach jetzigem Stand Nottingham Forest, das als Vorjahressiebter der Premier League von der Conference in die Europa League aufrücken darf. Im Juni war herausgekommen, dass der Klub um Besitzer Evangelos Marinakis der UEFA wegen eines möglichen Verstoßes von Crystal Palace geschrieben hatte. Marinakis selbst, der auch bei Olympiakos Piräus das Sagen hat, hatte rechtzeitig alle Vorgaben erfüllt, um den "Multi-Club Ownership"-Regeln zu entsprechen.

Auf die Frage, ob Forest eine Rolle beim UEFA-Urteil gespielt habe, antwortete Parish: "Ja, das hat man uns gesagt, und ich glaube, es ist auch öffentlich gemacht worden. Diese Dinge scheinen in der Öffentlichkeit ausgetragen zu werden. Es scheint nicht viel Vertraulichkeit zu geben, die von bestimmten Organisationen ausgeht. Aber uns wird suggeriert, dass das das Problem ist - wenn es nicht jemanden gegeben hätte, der rein wollte, dann gäbe es kein Problem."