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Nach Nationenwechsel: Kosovo nominiert Hajdari sofort

kicker

Nach Leon Avdullahu hat sich mit Albian Hajdari ein zweiter Schweizer dazu entschieden, künftig für die kosovarische Nationalmannschaft aufzulaufen. Und der Innenverteidiger, der in diesem Sommer vom FC Lugano zur TSG Hoffenheim wechselte und dort Teamkollege von Avdullahu ist, stand am Freitag auch direkt erstmals im Kader, den Nationaltrainer Franco Foda für die Oktober-Länderspiele nominierte.

Hajdari, der erst Ende August zur TSG gewechselt war, hatte sich im Kraichgau zuletzt in die Startformation von Trainer Christian Ilzer gespielt. Sowohl beim 4:2 bei Union Berlin als auch beim 1:4 gegen den FC Bayern durfte er beginnen, nachdem er gegen Eintracht Frankfurt am 2. Spieltag erstmals eingewechselt worden war (1:3). Die Hoffenheimer hatten den 22 Jahre alten Innenverteidiger via Ausstiegsklausel kurzfristig aus Lugano verpflichtet, nachdem sich Sommerneuzugang Koki Machida beim Bundesliga-Auftakt in Leverkusen (2:1) einen Kreuzbandriss zugezogen hatte.

Im September zeigte sich der Schweizer Verband noch zuversichtlich

Damals war der Linksfüßer als Schweizer Nationalspieler gekommen: Im vergangenen März absolvierte Hajdari, der jahrelang auch für verschiedene U-Nationalteams aufgelaufen war, beim 3:1 gegen Luxemburg sein einziges A-Länderspiel - bei dem es bleiben wird. Obwohl sich Nati-Direktor Pierluigi Tami im September noch zuversichtlich gezeigt hatte ("Ich mache mir keine Sorgen"), entschied sich Hajdari wie vorher schon Avdullahu und der 18-jährige Eman Kospo (AC Florenz) für eine Zukunft in der Nationalmannschaft Kosovos.

Die Foda-Elf, zu der mit Angreifer Fisnik Asllani noch ein weiterer Hoffenheimer gehört, ist am kommenden Freitag in der WM-Qualifikation gegen Slowenien gefordert, ehe es drei Tage später zu den bislang strauchelnden Schweden geht. In der Gruppe B liegt der Kosovo mit drei Punkten nach zwei Spieltagen auf dem zweiten Platz. Der Tabellenführer mit perfekter Sechs-Punkte-Ausbeute: die Schweiz.