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Nach Yardimci und Heußer: Braunschweigs offene Planstellen

kicker

Das vergangene Wochenende war für Braunschweigs Sport-Geschäftsführer Benjamin Kessel eines der ereignisreicheren. Nachdem am Samstag die leihweise Verpflichtung Erencan Yardimcis offiziell wurde, folgte nur zwei Tage später der nächste Deal: Robin Heußer zog es vom KSC an die Hamburger Straße. Der Motor soll dem BTSV mit seinem Fleiß und "ausgeprägten Spielverständnis" weiterhelfen.

Dennoch sucht man in Niedersachsen nach einer weiteren Option für das Mittelfeld. Ein Gegenstück zum "kleinen" Heußer, das mit Physis überzeugt, ist gefragt. Bevorzugt soll es sich dabei um einen klaren Abräumer auf der Sechs handeln, der Defensivqualitäten und Kopfballspiel mitbringt. Eine Art Anker für den vom neuen Coach Heiner Backhaus bevorzugten Pressing-Fußball.

Hoffmann-Standing erschwert Keeper-Suche

Zuwachs braucht die Eintracht außerdem im Tor. Die Verträge von Marko Johansson und Tino Casali wurden nicht verlängert, Justin Duda soll Spielpraxis in der Regionalliga sammeln. Mit Ron-Thorben Hoffmann steht daher nur eine erprobte Kraft für die Torhüterrolle im Kader. Ein verlässlicher Stellvertreter wird gesucht.

Hoffmann selbst, genauer dessen Status als unangefochtene Nummer 1, erschwert die Fahndung nach einem Ersatzmann allerdings. Ein offener Zweikampf um den Stammplatz ist nicht angedacht und entfällt als Argument. Ein Neuzugang müsste sich darauf einstellen, nur in Ausnahmefällen Spielzeit zu erhalten.

Köhler übernimmt die Binde von Bicakcic

Untermauert wird Hoffmanns Standing durch die Rolle als zweiter Kapitän der Eintracht. Am Donnerstag gab der Relegationsteilnehmer der abgelaufenen Spielzeit seinen vom Trainerteam ausgewählten Führungskreis unter den Spielern bekannt. Darunter befindet sich auch der neue Spielführer Sven Köhler. Dieser übernimmt die Binde des abgewanderten Ermin Bicakcic und bekommt im Spielerrat neben Hoffmann auch von Lino Tempelmann, Max Marie, Lukas Frenkert sowie Mehmet Aydin Unterstützung.

Entgegen dem fest eingeplanten Sextett befinden sich im Braunschweiger Kader allerdings auch Kandidaten auf einen Abgang. So konnte etwa Offensivspieler Walid Ould-Chikh seine Chancen in der Vorbereitung nicht nutzen. Möglich, dass Benjamin Kessel auf Abschiede des aktuell 25 Profis umfassenden Aufgebots mit weiteren Neuzugängen reagiert.