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Nationenwechsel steht bevor: Kojzek will für Österreich spielen

kicker

Entscheidung gefallen

WAC-Angreifer Erik Kojzek steht unmittelbar vor einem Verbandswechsel. Wie Österreichs Teamchef Ralf Rangnick am Montag im Zuge der Kaderbekanntgabe für den WM-Qualifikations-Auftakt verriet, will der gebürtige Slowene in Zukunft für die rot-weiß-rote Nationalmannschaft auflaufen. Dies habe ihm Kojzek zuletzt mitgeteilt.

"Jetzt laufen die Gespräche, dass wir möglichst schnell den österreichischen Pass und danach auch die Spielerlaubnis bei der FIFA bekommen. Ich hoffe und wünsche mir, dass das bis zum nächsten Lehrgang im September klappt", erklärte Rangnick. Im aktuellen österreichischen Aufgebot für die ersten beiden Spiele in der WM-Qualifikation ist Kojzek noch nicht dabei.

Acimovic von Kojzeks Entscheidung enttäuscht

Der 19-jährige Kojzek wurde für den U-21-Lehrgang von Slowenien einberufen, trat die Reise nach Kranjska Gora aber nicht an. Das bestätigten Milenko Acimovic und der slowenische Fußballverband NZS am Montag. "Ich werde immer den Standpunkt verteidigen, dass jemand zuerst ernsthaft für Slowenien spielen wollen muss. Nicht für eine Karriere, nicht für ein Schaufenster, sondern weil man das Gefühl hat, Teil von etwas Größerem zu sein - einer Nation, einer Mannschaft, einem Heimatland", machte der U-21-Teamchef aus seiner Enttäuschung über Kojzeks Entscheidung keinen Hehl.

Kojzek wurde 2006 in Slovenj Gradec geboren und zog im Alter von zwölf Jahren ins Lavanttal nach Wolfsberg. Beim WAC spielte sich der Stürmer bis in die Kampfmannschaft, für den er in der abgelaufenen Saison in 24 Pflichtspielen zehn Tore erzielte.