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Neuer König auf dem Thron: Hertha-Bubis führen die ewige Tabelle der Regionalliga Nordost an

kicker

Dieser Punkt war historisch. Durch das torlose Remis am 10. Spieltag gegen Rot-Weiß Erfurt ist Hertha BSC II an die Spitze der ewigen Tabelle in der Regionalliga Nordost geklettert. Mit nun 579 Punkten auf dem Konto überholten die Hertha-"Bubis" den Berliner AK, der bei derzeit 578 Zählern steht, sich aber mittlerweile in der fünftklassigen Oberliga wiederfindet. "Auf diese Statistiken schauen wir nicht so sehr, konzentrieren uns mehr auf die aktuelle Saison und die Spieler", sagt Rejhan Hasanovic, Trainer von Hertha BSC II.

Seit der Einführung der Regionalliga Nordost zur Spielzeit 2012/13 gingen bisher 42 Mannschaften in dieser Spielklasse an den Start. Neben den Berlinern war lediglich noch der ZFC Meuselwitz aus Thüringen in allen Spielzeiten dauerhafter Gast. Um auf die 579 Zähler zu kommen, brauchten die Hauptstädter insgesamt 408 Spiele (162 Siege, 93 Remis, 153 Niederlagen).

Doch zuletzt haperte es etwas bei den Berlinern, die in der Liga seit acht Partien (zwei Niederlagen, sechs Remis) auf einen Dreier warten. "Die Mannschaft spielt gefestigter als in der Vorsaison. Wir wissen um die Situation, können es gut einordnen", erklärt Hasanovic. Denn die Berliner haben mit vielen personellen Wechseln in den Aufstellungen aufgrund von Verletzungen zu kämpfen. Von den vier externen Neuzugängen in der Sommerpause, die als Feldspieler gekommen sind, steht lediglich Mathis Bruns (kam vom FSV Luckenwalde) zur Verfügung.

„Es ist schwer, uns zu schlagen. Wir spielen einen guten Ball.“ (Rejhan Hasanovic)

Dagegen fallen Joel Richter (Carl Zeiss Jena), Timur Kesim (Rot-Weiß Oberhausen) und Elijas Aslanidis (U 19 VfL Wolfsburg) schon seit Wochen aus, absolvierten noch kein Pflichtspiel für ihren neuen Verein. Dazu kommen die Verletzungen von Änis Ben-Hatira, Jelani Ndi oder auch Peter Pekarik. 33 Spieler setzte Hasanovic in der jüngsten Mannschaft der Liga bereits ein, darunter auch einige U-19-Akteure. "Es ist schwer, uns zu schlagen. Wir spielen einen guten Ball", sagt Hasanovic. Niederlagen für die Hauptstädter gab es nur gegen die beiden Topteams Carl Zeiss Jena (0:1) und Lok Leipzig (2:7) sowie den ZFC Meuselwitz (2:3).

Die nächste Chance, die Sieglos-Serie zu beenden, hat Hertha BSC II am 10. Oktober, wenn das Duell zweier Zweitvertretungen gegen den 1. FC Magdeburg II auf dem Programm steht. Zudem zählen die Punkte parallel auch für die ewige Tabelle der Regionalliga Nordost - mit dem neuen Spitzenreiter aus der Hauptstadt.