Nach Insolvenz
Am 22. April 2025 gab der KFC Uerdingen seinen sofortigen Rückzug vom Spielbetrieb bekannt, der Insolvenzverwalter hatte das veranlasst. Dies hatte den Zwangsabstieg aus der Regionalliga West sowie die Annullierung aller Partien zur Folge.
Insolvenzverwalter Thomas Ellrich teilte damals außerdem mit: "Gleichzeitig wurden alle Spieler zum heutigen Tage freigestellt, damit sie bei der Agentur für Arbeit entsprechende Leistungen beantragen können. Ein weiterer Spielbetrieb bis zum Saisonende wird daher nicht stattfinden."
Der Plan Ellrichs damals war folgender: "Ungeachtet der aktuellen Situation verfolgt die Insolvenzverwaltung das Ziel, den Traditionsklub im Rahmen eines Insolvenzplans zu entschulden und somit zu erhalten. Im Zuge dessen wollen Unterstützer und die Vereinsverantwortlichen ein tragfähiges Konzept für die Zukunft entwickeln, neue Strukturen schaffen und schließlich in der kommenden Saison mit einer soliden finanziellen Basis und einem neuen Team in der Oberliga antreten."
Freunde und Förderer haben erforderliche Mittel überwiesen
Und genau das wird nun geschehen. Denn wir am Freitag bekannt wurde, darf Uerdingen in der kommenden Saison in der Oberliga, also der fünfthöchsten Spielklasse Deutschlands, an den Start gehen. Ein Zusammenschluss der Freunde und Förderer des KFC Uerdingen 05 e.V. habe bereits die erforderlichen Sponsorenmittel für den Oberliga-Spielbetrieb für die Saison 2025/26 überwiesen. Dazu zähle auch der Beitrag zur Umsetzung des avisierten Insolvenzplans.
Die Stadt Krefeld begrüßte die Entscheidung, die auch vom zuständigen Fußballverband Niederrhein befürwortet wurde. "Wir freuen uns, dass es jetzt eine Perspektive für den KFC Uerdingen inklusive der für den Verein wichtigen Jugendarbeit gibt", sagte Markus Schön, Stadtdirektor und Sportdezernent.