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"Nicht der richtige Zeitpunkt": Kahn steigt aus dem Bieten um Girondins Bordeaux aus

kicker

Nach Prüfung der Zahlen

"Nach intensiven Gesprächen und Überlegungen haben wir uns gegen ein Investment bei FC Girondins de Bordeaux entschieden", schrieb Kahn via Instagram und erklärte sich dann gegenüber den Bordeaux-Fans.

"Mit diesem Brief richte ich mich an die Fans des FCGB, die mir in den letzten Monaten mit viel Zuspruch begegnet sind", schrieb Kahn und schwelgte zunächst einmal in persönlichen Erinnerungen, indem er das Rückspiel des UEFA-Cup-Finales 1995/96 Revue passieren ließ.

"Ich erinnere mich noch, als wäre es gestern gewesen. Die Atmosphäre im Parc Lescure stand der von 65.000 Fans im Münchner Olympiastadion in nichts nach. Unter der Führung von Franz Beckenbauer und an der Seite von Legenden wie Matthäus, Klinsmann, Kostadinov und Ziege hatten wir das Privileg, gegen Ikonen wie Zinedine Zidane, Bixente Lizarazu und Christophe Dugarry zu spielen. Dieser Moment hat sich für immer in mein Gedächtnis eingebrannt."

Dann aber ging Kahn auf das nunmehr geplatzte Investment ein. "Im vergangenen Winter hatten wir beschlossen, die Möglichkeit zu prüfen, der neue Eigentümer des FC Girondins de Bordeaux zu werden. Im Januar 2025 haben wir dann dem derzeitigen Eigentümer ein formelles Angebot inklusive Finanzierungsnachweis und später auch dem Insolvenzverwalter vorgelegt."

Prüfung der Zahlen

Ende letzte Woche habe man dann schließlich eine bessere Einsicht in die wirtschaftlichen Kennziffern des Klubs erhalten - und das scheint nun zum Meinungsumschwung geführt zu haben. "Nach Prüfung der uns Ende letzter Woche vorgelegten finanziellen, operativen und rechtlichen Informationen haben wir uns dazu entschlossen, die rund 50 Millionen Euro, die in unserem Plan zur Rückführung des FCGB in die Ligue 1 vorgesehen waren, nicht bereitzustellen."

Gegenüber Bild erklärte Kahn, dass es aktuell "nicht der richtige Zeitpunkt für ein Investment in dieser Größenordnung" sei, da dies "mit zu viel Unsicherheit behaftet wäre".