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Nun also doch: Gyamfi wechselt nach Kaiserslautern

kicker

Verteidiger aus der 3. Liga

Es war im Mai 2023, als der 1. FC Kaiserslautern das erste Mal mit Maxwell Gyamfi in Verbindung gebracht wurde. Die Roten Teufel und weitere Klubs sollen damals die Fühler nach dem 1,90 Meter großen Abwehrmann ausgestreckt haben, doch der gerade mit dem VfL Osnabrück in die 2. Liga aufgestiegene Defensivmann blieb an der Bremer Brücke.

Dann, im Sommer 2024 - Gyamfi und der VfL waren gerade wieder in die 3. Liga abgestiegen - waberten wieder Gerüchte umher, doch der Verteidiger wechselte nicht. Im Januar 2025 sah sich dann sogar Osnabrücks Geschäftsführer Michael Welling dazu veranlasst, öffentlich zu verkünden, dass der FCK kein Angebot vorgelegt habe. Allen Spekulationen zum Trotz: Ein weiteres halbes Jahr später ist der Wechsel nun in trockenen Tüchern. Der Verteidiger kommt ablösefrei, eine Vertragslaufzeit gab der FCK wie immer nicht bekannt.

"Wir freuen uns, dass wir Maxwell davon überzeugen konnten, sich dem FCK anzuschließen. In der zurückliegenden Saison zählte er zu den Top-Spielern in der 3. Liga. Er bringt mit seiner Schnelligkeit und Dynamik Komponenten mit, die für unser Spiel und generell für die 2. Liga wichtig sind, und besitzt darüber hinaus eine Arbeitermentalität, auf die wir beim FCK viel Wert legen", beschreibt Lauterns Sportdirektor Marcel Klos den Neuzugang in der Vollzugsmeldung.

Gyamfi absolvierte in der abgelaufenen Spielzeit 30 Drittliga-Einsätze und gehörte am Ende der Saison zu den notenbesten Spielern (kicker-Note 3,24) in seinem Team. Ausgebildet wurde der gebürtige Dortmunder beim BVB, auf Schalke und in Bochum. Über die Reserve-Mannschaft des Hamburger SV kam er einst zum VfL Osnabrück und wurde auf Anhieb Leistungsträger und Stammkraft.

Die Defensive bleibt die größte Baustelle

Ab der kommenden Saison soll er beim FCK für die dringend notwendige Verstärkung in der Defensive sorgen - die aktuell größte Baustelle bei den Roten Teufeln.

"Der FCK ist im deutschen Fußball einfach ein großer Name, eine gute Adresse. Ich bin davon überzeugt, dass der Wechsel hierher für mich der nächste richtige Schritt in meiner Karriere ist, um mich weiterzuentwickeln", sagt Gyamfi und fügt eventuell mit Blick auf die zweijährige Anlaufzeit an: "Ich verfolge den Weg des Klubs schon länger und freue mich darauf, ein Teil davon zu werden und hier hoffentlich eine erfolgreiche Zeit zu erleben."

Beim FCK ist er der zweite bestätigte Neuzugang nach Simon Asta. Außerdem wechselt Fabian Kunze nach kicker-Informationen ablösefrei von Hannover 96 in die Pfalz.