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Nur knapp vier Monate beim Club: Straßburg bricht Diop-Leihe ab

kicker

Im Sommer war Pape Demba Diop auf den letzten Drücker beim 1. FC Nürnberg gelandet. Schon lange habe man den zentralen Mitttelfeldmann auf dem Zettel gehabt, berichtete Sportvorstand Joti Chatzialexiou vor etwas mehr als vier Monaten, als die Leihe des Senegalesen von Racing Straßburg fix gemacht wurde. Etwas überraschend beenden die Elsässer das kurze Gastspiel des 22-Jährigen beim Club nun vorzeitig. Eine Klausel im Leihvertrag macht dies möglich.

Diop war bereits am Montag aus dem FCN-Trainingslager in Herzogenaurach abgereist und soll von seinem Stammverein wohl in Kürze innerhalb Frankreichs weiterverliehen werden. Auch aufgrund kleinerer Blessuren reichte es im Nürnberger Dress nur für zehn Spiele in der 2. Bundesliga, in denen er siebenmal in der Startelf stand und auf eine kicker-Durchschnittsnote von 3,88 kam.

Chatzialexiou: "Wir bedauern die Entscheidung von Straßburg sehr"

"Wir bedauern die Entscheidung von Straßburg sehr, da wir die Leihe mit Demba gerne fortgesetzt hätten", bestätigt Sportvorstand Joti Chatzialexiou in einer offiziellen Mitteilung, was er am Montag bereits gegenüber dem Fränkischen Tag erklärt hatte. "Aus unserer Sicht hat er sehr gut in unser bestehendes Team gepasst. Als Demba sich Ende Oktober eine Zerrung im Sprunggelenk zugezogen hat, haben wir ihn in der Phase - in der er nicht 100 Prozent belastbar war - teilweise geschont, um kein Risiko einzugehen. Dadurch ist er natürlich auf weniger Spielzeit gekommen. Das Vorgehen hat jedoch am Ende dazu geführt, dass die Eigentümer des Vereins mit der Einsatzzeit nicht zufrieden waren und somit die Entscheidung getroffen haben."

Für Racing hat Diop bislang nicht gespielt. Im vergangenen Sommer war er aus Belgien ins Elsass gekommen. In der Saison 2024/25 hatte der Senegalese in Belgien bei Zulte Waregem auf sich aufmerksam gemacht. Mit sechs Toren und sechs Vorlagen in 28 Spielen hatte Diop maßgeblichen Anteil an der Rückkehr des Klubs aus Flandern in die erste belgische Liga. Das veranlasste Europapokalteilnehmer Straßburg dazu, einen hohen einstelligen Millionenbetrag auf den Tisch zu legen. Diop besitzt beim aktuellen Tabellensiebten der Ligue 1 einen Vertrag bis Sommer 2030.

Wie der 1. FC Nürnberg die nun überraschend aufgegangene Lücke schließen will, ließ Chatzialexiou offen. Mehrere Möglichkeiten seien denkbar, erklärte der Sportvorstand am Rande des Trainingslagers.