27-Jähriger verlässt Ulm
Schon am Freitag hatte Philipp Strompf "nach eineinhalb intensiven und unvergesslichen Jahren" seinen Abschied aus Ulm via Instagram verkündet - ohne in diesem Zuge seinen neuen Arbeitgeber zu benennen. Inzwischen ist offiziell bekannt, dass der 27-Jährige seine Karriere beim VfL Bochum fortsetzen wird.
Im Gegensatz zu den Spatzen, die den Abstieg in die Drittklassigkeit nicht verhindern konnten, wird Strompf also auch in der nächsten Saison in der 2. Bundesliga auflaufen. Der Innenverteidiger selbst machte in der vergangenen Saison nicht nur mit überzeugenden Leistungen (kicker-Note 3,25) auf sich aufmerksam, sondern führte sein Team in sechs Partien sogar als Kapitän aufs Feld.
„Ich war zwar noch nie in Bochum im Stadion, habe aber nur Gutes davon gehört.“ (Philipp Strompf)
"Der VfL Bochum hat sich sehr um mich bemüht, die Gespräche haben mich davon überzeugt, für diesen großen Traditionsverein zukünftig aufzulaufen und mein Bestes zu geben", sagte Strompf zu seiner Entscheidung. Damit wird er ein Debüt feiern, denn in seiner bisherigen Karriere hat er noch nie im Stadion an der Castroper Straße gespielt, besonders von der Stimmung aber "nur Gutes" gehört. "Ich freue mich auf die Atmosphäre, die Fans und will meinen Teil dazu beitragen, dass wir erfolgreich sind."
Strompf unterschrieb bei dem Revierklub einen Vertrag über drei Jahre bis zum 30. Juni 2028. Über die genaue Ablösesumme vereinbarten alle Beteiligten Stillschweigen.
Nach seiner ersten Profistation bei Eintracht Braunschweig war Strompf zwischenzeitlich zum schwedischen Zweitligisten Väteras SK gewechselt, den er nach wenigen Monaten zum Jahresbeginn 2024 schon wieder gen Ulm verließ. In den besagten eineinhalb Jahren brachte er es dabei auf 47 Pflichtspieleinsätze mitsamt je zwei Toren und Assists im Unterhaus.
Nur wenige Wochen nach Bochums Abstieg ist der Innenverteidiger der dritte Neuzugang, der dabei unterstützen soll, den VfL möglichst schnell zurück in die Bundesliga zu führen. Im Vorfeld der Verpflichtung des Mosbachers präsentierten die Bochumer in Leandro Morgalla (Salzburg) und Colin Kleine-Bekel (Kiel) unterdessen bereits zwei weitere Abwehrspieler.