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"Potenzial und Perspektive": Cottbus holt Pelzer aus Hoffenheim

kicker

Mit Ayoube Amaimouni-Echghouyab verlässt die TSG Hoffenheim II ein absoluter Überflieger (neun Tore, sieben Assists in der Hinrunde) zu Bundesligist Eintracht Frankfurt, auch Ergänzungsspieler Gianluca Pelzer zieht es weg aus dem Kraichgau. Der 19-Jährige kam in der Hinrunde bislang nicht zum Einsatz und unterschrieb nun "langfristig" bei Aufstiegskandidat Energie Cottbus.

"Wir haben uns mit Gianluca schon längere Zeit beschäftigt und sind überzeugt, dass er mit seinen Anlagen und Entwicklungspotenzialen viel erreichen kann. Die moderne Interpretation des Abwehrspiels, die er mit sich bringt, gefällt und passt zu uns", sagt Energies Kaderplaner Maniyel Nergiz in der Pressemitteilung.

Ausgebildet in Rostock - wie der Vater Abwehrspieler

Zur vergangenen Saison war Pelzer nach Hoffenheim gewechselt und war mit der U 19 der Kraichgauer unter anderem in der Youth League angetreten. Ausgebildet wurde der gebürtige Trierer in den Jugendmannschaften von Hansa Rostock, wo sein Vater Sebastian einst Kapitän war. Mittlerweile ist der frühere Zweit- und Drittligaprofi, der vor seiner Zeit in Rostock unter anderem für Eintracht Trier, den 1. FC Saarbrücken und Dynamo Dresden auflief und es auf 130 Spiele (ein Tor) in der 2. Liga und 105 Spiele (ein Tor) in der 3. Liga brachte, Sportvorstand beim FC Lugano.

Wie sein Vater kommt auch Energies Neuzugang hauptsächlich in der Innenverteidigung zum Einsatz und soll sich in Cottbus unter Trainer Claus-Dieter Wollitz Stück für Stück entwickeln. "Mit Gianluca Pelzer haben wir einen Spieler mit Potenzial und Perspektive unter Vertrag genommen und möchten ihn gerne in seiner weiteren Entwicklung begleiten", wird Wollitz zitiert.

Der Trainer betont die Wichtigkeit junger Neuzugänge für den Klub: "Wir wollen unseren Verein stetig weiterentwickeln. Dazu gehört auch, dass wir unseren Kader mittel- und langfristig verändern und für die Zukunft aufstellen. Wir haben nicht zuletzt großes Vertrauen in die Expertise von Maniyel, der neben den vielen Spielern im Herrenbereich sehr oft auch Jungs aus dem Nachwuchs beobachtet."