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Potocnik verzichtet auf Essens Türkei-Trip

kicker

Der vom Bundesligisten 1. FC Köln ausgeliehene Angreifer Jaka Cuber Potocnik (20) hat seine insgesamt schon dritte Muskelverletzung in dieser Saison nach kicker-Informationen noch nicht auskuriert. Der slowenische U-20-Nationalspieler wird daher mindestens den ersten Teil der Vorbereitung, mit ziemlicher Sicherheit aber auch den Start in die zweite Saisonhälfte am 17. Januar beim TSV 1860 München verpassen.

Sportlich konnte Potocnik mit drei Toren und einer Vorlage in nur sechs Pflichtspielen an der Hafenstraße durchaus überzeugen. Allerdings stand er verletzungsbedingt nie mehr als drei oder vier Wochen am Stück zur Verfügung. Sein letzter Einsatz datiert vom 8. November, als er bei seinem Startelf-Debüt den Führungstreffer beim 2:1-Auswärtssieg in Ingolstadt markierte.

Da der junge Stürmer nach wie vor nicht im Vollbesitz seiner Kräfte ist, entschieden die RWE-Verantwortlichen jetzt in Absprache mit Cuber Potocniks Stammverein, dass er auf den Türkei-Trip verzichtet und stattdessen in Köln sein Reha-Programm fortsetzt, um im besten Fall noch im Laufe des Monats wieder voll belastbar zu sein.

Die ungewisse Lage beim eigentlichen Hoffnungsträger dürfte die Sportliche Leitung der Essener mit Christian Flüthmann (43) und Marcus Steegmann (44) noch zusätzlich dazu bringen, über weitere personelle Alternativen nachzudenken. Schließlich liegt der Fokus bei möglichen Winter-Neuzugängen des Traditionsklubs ohnehin schon auf dem Offensivbereich.

So beschäftigen sich die Rot-Weissen unter anderem mit Dickson Abiama (27) vom Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern. Der Nigerianer kam in der laufenden Saison bislang auf zehn Einsätze und kann sich grundsätzlich einen Wechsel vorstellen, um wieder regelmäßiger Spielpraxis zu sammeln.

Aufgrund der kurzen und vertrauensvollen Drähte zwischen dem FCK und RWE liegt eine Leihe durchaus nahe, zumal mit Jannik Mause (27) bereits vor einigen Monaten ein Spieler von den "Roten Teufeln" an die Hafenstraße gewechselt war. Abiama wäre sowohl auf den offensiven Flügeln als auch als zentraler Angreifer einsetzbar. Eine abschließende Entscheidung ist bei Rot-Weiss Essen aber noch nicht gefallen.