Fehlercode: %{errorCode}

Prominentes Duo vor dem Absprung: Lohne stellt Zander und Kobylanski frei

kicker

Bei Blau-Weiß Lohne zeichnet sich im Winter immer mehr ein umfassender Umbruch ab. Dabei wird auch vor prominenten Namen nicht Halt gemacht. Die noch laufende Winterpause verbringen die Niedersachsen nämlich auf Platz 16 der Regionalliga Nord, der nach derzeitigem Stand in die Oberliga führen würde, da in der 3. Liga mit dem TSV Havelse ein Nord-Vertreter fest auf einem Abstiegsplatz zementiert ist.

Mit solchen Rechen- und Gedankenspielen wollte man in Lohne eigentlich nichts zu tun haben. Sorgen sollten dafür unter anderem die eingangs erwähnten großen Namen. Unter diese Kategorie fallen im Regionalliga-Maßstab Luca-Milan Zander und Martin Kobylanski. Ersterer trug das Trikot von Werder Bremen in zwei Bundesliga-Spielen, ehe sich beim FC St. Pauli die stattliche Zahl von 114 Zweitliga-Partien addierte. Kobylanski darf sogar auf acht Einsätze im Oberhaus zurückblicken, ebenfalls für Werder Bremen. Die 2. Bundesliga betrat der gebürtige Berliner 47-mal, und zwar für Energie Cottbus, Union Berlin und Eintracht Braunschweig. Fast schon logisch, dass Lohne es genoss, im Sommer 2025 etwas von diesem höherklassigen Glanz abzubekommen.

Im Winter ist davon nicht mehr viel übrig. Der Aufenthalt im Tabellenkeller veranlasst BWL, in der aktuellen Transferperiode einiges zu verändern. Abgänge müssen dabei finanziellen Freiraum für etwaige Neuzugänge schaffen. "Die beiden sind zur Vereinssuche freigestellt", teilte der Sportliche Leiter Luca Scheibel am Samstag nach dem 1:1 im Testspiel gegen West-Regionalligist SV Rödinghausen OM-Media und dem kicker in Bezug auf Zander und Kobylanski mit. Da spielt es auch nur eine untergeordnete Rolle, dass Kobylanski immerhin viermal in 18 Liga-Spielen traf und auch Zander mit 14 Viertliga-Partien (ein Tor) regelmäßig zum Einsatz kam.

In der laufenden Wintervorbereitung hat das prominente Duo noch keine Trainingseinheit bei BWL absolviert, die Vereinssuche genießt Priorität. Bevor beide bei ihren neuen Klubs ankommen, müssen noch vertragliche Hürden beiseitegeschaffen werden, denn sowohl Zander als auch Kobylanski haben in Lohne noch bis Sommer 2027 laufende Arbeitspapiere.