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PSG als Albtraum englischer Vereine

FIFA
  • Paris Saint-Germain trifft im Finale der FIFA Klub-Weltmeisterschaft 2025™ auf den Chelsea FC
  • In dieser Saison hat der französische Meister alle vier englischen Teams aus der UEFA Champions League geworfen
  • Nach dem Triumph in Europa greift Paris nun nach der Krone der Fußballwelt

Am Sonntag, den 13. Juli, kommt es zum großen Showdown: Paris Saint-Germain steht im Finale der FIFA Klub-Weltmeisterschaft 2025™ dem Chelsea FC gegenüber.

Auch wenn das letzte Duell zwischen beiden Teams bis ins Jahr 2016 zurückreicht, versprüht diese Begegnung dennoch vertraute Atmosphäre – schließlich war der Weg von PSG in dieser Saison besonders englisch geprägt. Auf dem Weg zum Triumph in der Königsklasse haben Vitinha und Co. sämtliche Premier-League-Teams aus dem Wettbewerb geworfen.


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Der Wendepunkt gegen Manchester City

Am 22. Januar stand PSG im Heimspiel gegen Manchester City gewaltig unter Druck. In der Gruppenphase war bis dahin wenig gelungen. Ein Sieg war Pflicht. Doch die Pariser hatten altbekannte Probleme: viel Ballbesitz, kaum Durchschlagskraft. City nutzte das gnadenlos aus – Grealish (50.) und Haaland (53.) sorgten für eine überraschende 2:0-Führung der Gäste. Der Prinzenpark verstummte.

Doch dieses PSG zeigte Charakter. Innerhalb von vier Minuten glichen die Gastgeber aus. In der 78. Minute brachte João Neves Paris in Führung, Gonçalo Ramos setzte in der Nachspielzeit den Schlusspunkt.

"Das war der Wendepunkt unser Saison", sagte Senny Mayulu nach dem Halbfinalsieg gegen Real Madrid im Interview mit der FIFA. "Gegen City haben wir verstanden, was wir tun müssen – da ging es los." Und tatsächlich: City war nur der Anfang. Paris setzte zu einem englischen Durchmarsch an.

Nach dem lockeren Play-off-Erfolg gegen Stade Brestois (10:0 gesamt) wartete in der K.o.-Runde mit dem FC Liverpool ein echter Brocken. Der Erste in der Gruppenphase, mit Rückspiel an der legendären Anfield Road.


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Die Reifeprüfung gegen Liverpool

Im Hinspiel im Prinzenpark zeigten sich erneut Schwächen. PSG dominierte, traf aber nicht. Stattdessen schlug Liverpool spät zu. Harvey Elliott traf zum 0:1.

Trotz der Niederlage waren sich beide Trainer einig: Paris war besser. Luis Enrique sprach von "einer sehr ungerechten Niederlage", Arne Slot gestand: "Mit einem Unentschieden wären wir die Glücklicheren gewesen."

Dieses Gefühl der Ungerechtigkeit schürte den Pariser Hunger. In Anfield traf Ousmane Dembélé früh, PSG verteidigte mit Herz und setzte sich schließlich im Elfmeterschießen durch. "Wir haben bewiesen, dass wir ein echtes Team sind", sagte Enrique nach dem 1:0-Sieg (4:1 n.E.). Diese Worte wurden zum Motto für das weitere Saisonfinale.

Widerstandskraft gegen Aston Villa

Mit dem Rückenwind aus Liverpool ging PSG als klarer Favorit ins Duell mit Aston Villa. Im Hinspiel siegten die Pariser nach Rückstand verdient mit 3:1. Doch das Rückspiel sollte zum Krimi werden: Früh führte PSG mit 2:0, alles sah nach einem souveränen Weiterkommen aus, bis Villa das Spiel drehte und 3:2 gewann. Nur ein weiteres Tor hätte die Engländer in die Verlängerung gebracht.

Die Lektion kam zur rechten Zeit. "Wir waren zu selbstsicher, dachten, wir wären schon durch", gab Dembélé später zu. Eine Erinnerung daran, dass in Europa niemand freiwillig Platz macht.


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Souverän gegen Arsenal

Im Halbfinale gegen Arsenal zeigte PSG endgültig, dass sie reif für den Titel waren. Dembélé traf erneut früh im Hinspiel in London – das 1:0 konnten die Franzosen über die Zeit halten. Im Rückspiel im brodelnden Prinzenpark legten sie nach, gewannen 2:1 und zogen ins Finale ein.

Dort trafen sie auf Inter Mailand, doch der italienische Vertreter wurde regelrecht überrollt. Mit einem deutlichen 5:0 gewann PSG im Finale der Champions-League.

Chelsea ist gewarnt: Paris liebt englische Gegner und hat Appetit auf den letzten Gang.