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Rapid hadert: "Deshalb rennen wir jetzt einem Zwei-Tore-Rückstand hinterher"

kicker

Ärger über spätes Gegentor

Der SK Rapid hat sich dem LASK im Europacup-Play-off mit 1:3 geschlagen geben müssen. Damit haben die Hütteldorfer im Rückspiel am Sonntag (17 Uhr, LIVE! bei kicker) eine Mammutaufgabe zu bewältigen. Ob man noch ans Erreichen der Conference-League-Quali glaubt? "Auf jeden Fall", sagt Kapitän Matthias Seidl bei Sky. "Weil wir jeden schlagen können."

Doch auch den LASK? Nach der neuerlichen Niederlage setzt sich die Durststrecke gegen die Athletiker fort. Seit 2022 bzw. seit neun Pflichtspielen wartet man bereits auf einen Sieg gegen die Linzer. Doch Seidl ist sich sicher: "Am Sonntag werden wir das umdrehen."

In eine ähnliche Kerbe schlägt auch Interimstrainer Stefan Kulovits, der seiner Elf nach dem Schlusspfiff in Linz prompt die Glaubensfrage gestellt hat. "Ich habe gesagt, wer nicht mehr daran glaubt, soll aufstehen. Es ist keiner aufgestanden. Von daher bin ich guter Dinge. Wir haben diese Saison schon bewiesen, was bei uns in Hütteldorf möglich ist. Dafür müssen wir aber ein anderes Gesicht zeigen."

Kulovits: "Es gibt so Spiele"

Warum der LASK im Hinspiel wesentlich aggressiver war und auch präsenter in den Zweikämpfen war, schien man sich bei Grün-Weiß nicht erklären zu können. Kulovits meinte nur: "Es gibt so Spiele, wo du akzeptieren musst, dass es nichts mehr zu holen gibt. Dann musst du aber schauen, dass du das dritte Tor nicht mehr bekommst. Das haben wir leider nicht geschafft. Deshalb rennen wir jetzt einem Zwei-Tore-Rückstand hinterher."

„Wir wissen alle, was uns erwartet in Wien. Der zwölfte Mann und elf Rapid-Spieler, die uns das zurückzahlen wollen.“ (LASK-Spielmacher Robert Zulj)

Seidl wagte zumindest einen Versuch, die Niederlage zu erklären: "Wir haben viele weite wege gemacht, hatten wenig Balleroberungen." Und Seidl hatte auch die Erkenntnis des Tage: "Der LASK ist auch keine schlechte Mannschaft."

Zulj: "Wissen, was uns in Wien erwartet"

Allen Grund zur Freude hatte der LASK, besonders in Person von Robert Zulj, der mit einem Doppelpack zu glänzen wusste. Der Spielmacher der Linzer erzielte den frühen Führungstreffer und spitzelte in der Nachspielzeit den Ball zum 3:1 in den Kasten von Niklas Hedl. Ob denn der dritte Treffer einiges erleichtert im Rückspiel? "Nein, gar nicht", ist sich der 33-Jährige sicher und meint: "Wir wissen alle, was uns erwartet in Wien. Der zwölfte Mann und elf Rapid-Spieler, die uns das zurückzahlen wollen. Wir müssen vorbereitet sein."

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